“Fregatte

Pönex 2019

Pönex…?..? Expertenanstrich oder was?

Bei meiner nächtlichen Kippenronde an Oberdeck der Arcona musste ich mit schrecken feststellen, daß die Arcona nicht nur mit Kippennester in Lee überseht war, sondern von einem aggressiv Bakterium befallen ist. Dem gemeinen unscheinbaren Bakterium Rösterium Rex., der durch sein Wesen dazu neigt, Metall und Farbe aufzunehmen und nach einem komplizierten Verdauungsvorgang als rotbraunen Ausscheidung auf Oberflächen zurückzulassen. In dieser rotbraunen Ausscheidungsflüssigkeit sullt sich das Bakterium um das weibliche Rösterium zu beeindrucken und zum Paarungsakt anzuregen. Dieser Paarungsakt dauert unter Umständen je nach Wetterlagen und Temperatur mehrere Tage bis Wochen.

Nach dem Paarungsakt verlässt das männliche Bakterium seine Geschlechtspartnerin und überlässt die Aufzucht der Nachkommenschaft dem Weibchen.

Sollten keine Verhütungsmittel wie Black vanisch ,Primer ,Rostschutz oder Ketten benutzt werden kommt es zu einer unkontrollierten Vermehrung des Bakterium Rösterium, dieses führt unweigerlich zu Tod des Wirt „neeèee nicht was ihr denkt“

Dieser hartnäckige Bakterienkot ist seit Marinegedenken ein natürlicher Feind der Seeleute und der 11er Korporalschaft . Seit Anbeginn der metallenen Schifffahrt ist das Bakterium Rösterium Rex. ein ständiger Begleiter der bemannten Seefahrt, der keine nätürlichen Fressfeinde befürchten muss…..oder!?

Hier hat der liebe Gott den 11er erschaffen, im Garten Borkum schuf er diese Mehrzweckwaffe, nachdem Petrus ihm gesteckt hatte, das ein unbekanntes Bakterium an seiner Himmelstür nagt. Seither führen der 11er und das Bakterium im Himmel wie auf Erden diesen immer währenden Kampf zwischen Rost und Fehgrau. …..AMEN !

Aus dem Buche der Seefahrt…….so sanktus pön ex…….Carpe diem.

Geben ist seliger den nehmen…..und so werden wir geben. In der Woche des Crew-Treffen werden sich Gleichgesinnte in seltsame Gewänder hüllen um den Kampf gegen das älteste Bakterium aufzunehmen . Pönex auf dem Wohnschiff der Marine Kameradschaft Wilhelmshaven . Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie den VPF oder das Orga-Team 2019

Wie den was denn alle reden vom Pönen , aber wer oder was ist dieser Pönen

Pön, die

Wortart:   Substantiv, feminin

Gebrauch: Rechtssprache veraltet

Häufigkeit:  je nach dem

RECHTSCHREIBUNG

Worttrennung: Pön

BEDEUTUNGSÜBERSICHT

Strafe, Buße

AUSSPRACHE

Betonung: Pön

Pönologie  [Pönologi̲e̲]

WAS BEDEUTET PÖNOLOGIE AUF DEUTSCH

Pönologie

Die Pönologie ist die Wissenschaft von den Streichen und Schleifen. Den Kern der Pönologie bildet die Erforschung von Anmalen/Anstreichen unter erschwerten Bedingungen, wie Seegang, Shitwetter, Seekrankheit und oder Bierknappheit an Bord.

Pönologie im engeren Sinne kann also mit der Farblastforschung gleichgesetzt werden.

Das zentrale Forschungsproblem der Pönologie ist das grundlegende Dilemma des Farblastfahrer . Einerseits soll die Bordgemeinschaft vor gefährlichen Verpönern geschützt werden, andererseits sollen die Verpöner resozialisiert werden. Das zweite Ziel erfordert jedoch eine Aufrechterhaltung bzw. Einübung von decksinternen Verhaltensweisen , die im Rahmen der Seefahrt verlernt werden können.l

Entwicklung der Pönologie

Vorläufer der Pönologie war im deutschen Sprachraum die relativ weiterentwickelte

 Vorpicksregel als Lehre von den „Vorpickfahrern und dem Leben mit ihnen“ und von der „Durchsetzung des Farblastkunde “.

Die ersten systematischen Vorlesungen zu solcher Anpönkunde wurden bereits 1983 im Buche der Seemannschaft von Uwe Rühe  im Rahmen der Internationalen Vorpicktage in Bad Salzuflen veröffentlicht.

Der Begriff, ich habe mich verpönt, also ich habe die Farbe nicht so aufgebracht, wie vom Vorpickfahrer beschrieben und vorgegeben, wurde in der Folgezeit zum Synonym für “ich habe Bockmist gebaut „ und auf Bockmist folgte Strafe….Bestrafung!

Die Bezeichnung Pönologie stammt vom Lateinischen poena („Pein, Buße, Strafe“), daher die frühere Schreibweise Poenologie.

Der Begriff wurde, so vermutet der Vorpickfahrer, erstmals vom Farblastfahrer  in dessen Schrift „fuck your self and save your money“, im Jahr der Herrn 1983 verwendet. 

Aber die Annahme, dass man Verpöner erst kennen müsse, bevor man sich mit ihrer zweckmäßigen Anpönen auseinandersetze, führte in der deutschsprachigen Marine zu einer Vernachlässigung der Pönologie zugunsten der Streich- und Anstreichforschung. Bis nach 1986 kam es zu keiner systematische und empirisch angelegte Sanktionsforschung zum Thema ICH HABE MICH VERPÖNT.

Das änderte sich erst als der Vorpiekfahrer ein Regelwerks verfasste im dem in epischer Breite, ein Strafenkatalog niedergeschrieben wurde, der die Verpönerei und den unsachgemäße Umgang mit Fehgrau und Basaltgrau aus der Farblast grundlegend Sanktionierte.

Der Paragraf 1 des Regelwerks besagt ,was sich 10 Sekunden nicht bewegt, wird angepönt, da es verpönt ist ,beim Anpönen ,nicht zu pönen!

Der Verpöner wird bestraft, es folgt der Pön „ Strafe, Buße, Sanktion“ siehe oben!

Der Pön erfolgte in der Regel in der Vorpick unter Aufsicht der VPF und des Farblastfahrer unter Ausschluss der Öffentlichkeit nach Reinschiff/Ronde.

Art und Umfang der Pön oblag dem VPF, der Farblastfahrer fungierte hierbei als Schriftführer

Das Verpönen betrifft alle Verwendungsreihen der Marine, unabhängig der Dienstgrade und Dienstgradgruppen

Bedenke, wer beim Pönex verpönt, wird mit Becks auf Ex bestraft .

Genaueres Regelt der VPF im Einzelfall.

In diesem Sinne ..

wer in der Schule aufgepasst hat weiß…… Mathematik 5 + Deutsch 6 =die Wahrscheinlich schönste Verwendungsreihen der Welt……oder?

Der Farblastfahrer

Kurzgeschichten aus der Vorpick,

heute: Die weiße Flotte, eine wissenschaftlichen Arbeit

Der Farblastfahrer stellt die Behauptung auf, es gab und gibt keine weiß gepönte Zerstörer oder Fregatten in der Deutschen Marine. Jetzt werden viele sagen, ja, aber, hat der was auf den Augen .

Betrachtet man div.Fotos und Bilder sieht man doch ganz genau, das einige Schiffe der Bundesmarine ein weißes Kleid tragen.

Der Farblastfahrer sagt…Tarnung ist alles.

Zum meinem Leidwesen tauchen immer wieder vermeintliche Bilder der Braunschweig auf, die laut Verfasser, die F225 in einem weißen Kleid bzw. in einen weißen Anstrich zeigen. Die weißen Schwäne der Nordsee….ich kriege das Kotzen! Und wieso Nordsee?

Mir bluten die Augen und mein Herz als alter Farblastfahrer geht aus dem Kurs

Meinen Unterlagen zu folge bekamen die Neubauten der Köln-Klasse entsprechend der Allgemeine Baubestimmung Nr.31 für Überwasserkampfschiffe des Bundesministeriums für Verteidigung und der Nato zur Tarnung vor diversen Gegner/Feinden einen einheitlichen Anstrich in blau/grau Tönen.

Die Neubauten der neuen Marine der BRD erhielten den neuen Essofarben Anstrich.

Eine Entwicklung der Europa Solarium Shading Organisation.

Wobei es sich bei dem Besagten Essofarben Anstrich nicht um den Farbton RAL 5005 Signalblau handelt , der Typisch für die ESSO war, sondern war der Essofarben Anstrich ein robusten neutraler 1 Komponenten Anstrich der den Ansprüchen der wachsenden Petro-Industrie gewachsen war.

Die Bundesmarine nutzte diesen neuartigen Anstrich, der bei ESSO für die Öltanker entwickelt wurde, da dieser wenige anfällig gegen Umwelteinflüssen bzw. gegen aggressive Kraftstoffe war.

Die Schiffe der NATO und der neu entstandenen Bundesmarine erhielten diesen einheitlichen Anstrich, wobei anfänglich der Farbton den Bündnispartner noch freigestellt war. Dieses wurde ab 1985 einheitliche geregelt und alle NATO Mitglieder erhielten einen Einheitliche Farbgebung bei den Überwasserkampfschiffen.

Bis 1972 wurden die Überwasserkampfschiffen (Dickschiffe) wie folgt gepönt .

RAL 7016 Anthrazitgrau Kiel Farbe bis zur Wasserlinie um U-Booten optisch zu erschweren wo der Rumpf des Schiffes ist und der Boden des von oben (Luftbild) sichtbaren Decks um Flugzeugen die Sicht zu erschweren =Wasserfarbe

Ab 1980 löste RAL 7012 Basaltgrau das Anthrazitgrau 7016 ab.

RAL 7000 Fehgrau

Rumpf Farbe oberhalb Wasser gegen andere Schiffe, weil alle Beobachter die nicht direkt auf dem Wasser aufliegen (wie z.B. Schlauchboote) von der Brücke einen feindlichen Überwasserkampfschiff das Schiff aus einer Perspektive sehen, das ein kleiner Teil des Rumpfes unterhalb des Horizont ist, somit die Farbe des Meerwasser Tags und während der Dämmerung inkl. Gischt am ähnlichsten ist.

Der obere „Rest“ des Schiffes soll im Himmel verschwinden, darum RAL 7035 Lichtgrau für alle Decks und Hochaufbauten , Radar, Antennen, Dome und Brücke. Es ist dunkler als bloße Wolken aber helleren als der Wolkenlosen Himmel, somit ein guter Kompromiss.

Später wurde RAL 7035 durch das heute bekannte RAL 7000 Fehgrau bei allen Marinen der NATO einheitlich eingeführt.

Die Farbe Weiß ist ein genau definierter Farbton.

Man betrachte das folgende Foto , entstanden beim Stapellauf der Braunschweig

Dem geschulten Auge wird vermeintlich auffallen, das der Schiffskörper der Braunschweig in Weiss gehalten ist. Bei genauer Betrachtung wird man aber bemerken, dass Podium für die Taufpatin aus Braunschweig und der angereisten Admiralität unterscheidet sich doch deutlich vom vermeintlichen Weiß der Braunschweig .Das Podium ist zweifelsfrei in Weiß gehalten , wobei das Weiß der Braunschweig eher schmutzig wirkt……also doch Gräulich bzw. helles Grau sprich Lichtgrau RAL 7035

Oder hier, betrachtet man die Besatzung die in Paradeaufstellung an Oberdeck angetreten ist. Das Foto entstand bei der Indienststellung der Braunschweig am 16 Juni 1964. Dem geschulten Auge wird auffallen, das

die Mützenbezüge und Uniformteile sich deutlich von dem vermeintlichen Weiß der Aufbauten abhebt. Es kann mir keiner erzählen das zu diesem und auch späteren Zeitpunkt die Mützenbezug nicht in einem schneeweißen Ton getragen wurden…..oder? ich möchte erst gar nicht die Aufmerksamkeit auf das Rednerpodium lenken

Betrachtet man zufällig den Kontrast der Aufbauten im Verhältnis zur deutschen und der britischen Admiralität insbesondere der Mützenbezüge, wir dem Verfechter der Weißen Flotte das Auge schmerzen .Die gebrasten Deckel seiner Admiralität leuchten in einem schneeweißen Farbton, wobei die Aufbauten eher in einem Lichtgrau daherkommen . Ich denke nicht das der britische Admiral etwas anderes als einen weißen Mützenbezug trägt……..fragen? Punkt.

Farbe ist ein durch das Auge und Gehirn vermittelter Sinneseindruck, der durch Licht hervorgerufen wird.

Scheinbar gibt es bei den Vertretern der Weiß- Fraktion ein Kommunikationsprobleme zwischen Auge und Gehirn.

Auch kann es zu Verwechslung mit den Butterschiffen der Weißen Flotte kommen. Hier bezeichnet man mehrere deutsche Fahrgastschiffgesellschaften sowie auch die Gesamtheit ihrer jeweils (meist weißen) Fahrgastschiffe als die Weiße Flotte.

Richtig aber ist, das es Überlegungen gab ,die Farbe Weiß als Tarnfarbe zuzulassen, besonders schien diese Art der Tarnung für die neue entstandene U-Bootwaffe Sinn zu machen. Die Taktik sah vor, das die U-Boote in der Nacht den Kampf gegen Überwasserziele mit Bord Waffen aufnahmen. Da das U-Booten im aufgetauchten Zustand ein leicht auszumachendes Ziel war, wurden U-Boote oberhalb der Wasserlinie in Cremweiss gestrichen.

Ich höre jetzt schon wieder die Skeptiker unter euch….Waaas weißes U-Boot in der Nacht , der Spinnt der Farblastfahrer ……………….gut ,eine Frage an alle: welche Farbe hatte der Eisberg, mit dem die Titanic in der Nacht zum 14. April 1912 gegen 23:40 Uhr kollidierte ? …..noch FRAGEN

Hier das Original

Selbst Nachfragen beim Ministerium der Verteidigung und beim Amt für Wehrtechnik und Beschaffung konnte oder wollte mir keiner bestätigen, das die Schiffe der Marine jemals einen weißen Anstrich zu Schiffstarnung erhalten haben.

Meine Behauptung bezieht sich hierbei nur auf die Fregatten der Köln-Klasse und den Zerstörer 101 der Hamburg -Klasse, also den Kampfeinheiten der Flotte. Unterstützungseinheiten und Versorger bzw. Boote der Flotte finden hier keine Beachtung oder Achtung. Schulschiff Deutschland und die Gorch Fock bilden eine Ausnahme, da diese Einheiten keinen militärischen Zweck dienen bzw. einen unklaren Ausbildungs und Represaliauftrag hatten und daher in eine neutrale Farben gehalten wurde…..!

Hierzu habe ich einen Recherche Anfrage an das Militärhistorisch Archiv in Freiburg gestellt….hört-hört

Das Bundesarchiv hat mir dazu wie folgt geantwortet

 

BMVg Bonn, den 01.04.1969
Abt. Marineamt

Betr.: Ergänzung der MDv 13/5 „Tarnanstrich Marine“

ZDv Nr.31 hier Fachanweisung Anstriche und Tarnung in der Flotte und dem Flottenkommando gem. NATO-BEFEHL Nr.2122..1969 Einheitliche Tarnschema für zur See fahrender Einheiten.

Die folgende Ergänzung ist mit dem Tage der Bekanntgabe, spätestens jedoch bis zum 31.07.1969 in die MDv 10/5 (Tarnanstrich für Überwasserfahrzeuge der Marine) einzuarbeiten. 

Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung Entnommen aus Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung

Für alle Seegehenden Einheiten der deutschen Marine gilt Befehl Nr.Pa.3122 von 1958 /MDv der Marine Abschnitt 5.2. Farben der Außenanstriche

Überwasserschiffen und Betriebsfahrzeuge ausgenommen WFS „Planet “ SSS „Gorch Fock“, Öl-und Fäkalienschuten, Bereitschaftsboote ,Kutter, Pinassen und Beiboote ,Landungsboote, Schulschiff Deutschland

Herabsetzen der Sichtbarkeit in See bei Tag einheitlicher grauer Anstrich Gemisch Schiffstarnfarbe Nr.31 Hellgrau /Fehgrau

In der Dämmerung/Nacht operierende Einheiten einheitlicher Anstrich Schnellbootsweiß =Gemisch Schiffstarnfarbe Nr. 30 ( weiß ) und Nr.31 (grau) im Verhältnis 2:1

Dieser Regelung zur einheitlichen herabsetzen der Sichtbarkeit“ Tarnung“ wurde bis 1972 durch den ständigen Befehl der Nato/Flotte geregelt.

Ab 1972 regelte das Bundesamt für Wehrtechnik das Tarnschema für alle Einheiten der Bundeswehr und ziviler Institutionen.

Ab 1985 Regelten die Mitglieder der Nato die Tarnschemen ihrer Einheiten in einer einheitlichen Farbgebung. Das Wehrwissenschaftliche Institut für Werk- und Betriebsstoffe regelt hierbei auch die Tarnmuster für das Meer

Die Verwendung der Farben bei der Bundeswehr ist durch die Technischen Lieferbedingungen des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung BWB geregelt

Tarnanstrich erfolgt gem. Einsatzprofil der jeweiligen Einheit. Weiteres Regel ZDV 31.2 der Marine von 3/1959 hier: Sonderanstriche der Bundes Marine.

Die BASF Badische Anilin- & Soda-Fabrik Aktiengesellschaft und die I. G. Farben AG waren bis 1972 durch das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung für die Ausstattung und Belieferung der Bundswehr mit Farben, entsprechend der Fachanweisung“ Anstriche und Tarnung“ des Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung beauftragt. Anfragen beim Stammwerk der BASF in Ludwigshafen ergaben, das Auskünfte aus deren Archiven erst ab Ablauf der Verjährungsfristen im Oktober 2021 mit dem Hinweis der Geheimhaltung und der Urheberrechte aus den Patenrechten erfolgen dürfen.

Folgende Lichtbildaufnahmen wurden in den Archiven des Militärarchiv gem. Ihres Rechercheauftrags Nr. 324/2017 hier zum Thema„ Weiße Flotte“ gefunden.

Zum Rechercheauftrag „ Die weiße Lady“ wurden in den Beständen des Militärarchives folgende Treffen angezeigt:

Recherche zum Thema“ Weiße Flotte“ ergab………….

 

Weiße Flotte von Helgoland

Weißer Schwan der Ostsee

 

Die Weiße Lady von Schlicktown

Abschließen kommen wir und der Prüfungsausschuss des Bundesarchives zu dem Ergebnis,

das es zum jetzigen Stand der Recherche,

  • keine eindeutigen Erkenntnisse und
  • oder Beweise gibt, die einer Behauptung,
  • es gab und gibt weiße Schiffe in der Marine ,

standhalten würde.

Im Auftrag für das Bundesarchiv

Die Kosten für diesen Rechercheauftrag trägt der Auftraggeber oder die Ungläubigen unter Euch!!!

Gez. Der WPA und Farblastfahrer

PS: na……alles klar oder noch Fragen?

Aus der Reihe Mythen-Epilog

Nachtrag zur meiner Sicht um Thema Äquatortaufe

Epilog…

Ich habe auf diesem Wege versucht aufzuzeigen wie und warum diese Art von maritimem Brauchtum so gute 100 Jahre deutsche Marinegeschichte durch vier oder fünf Marinen überlebt hat.

Manche Elemente sind weitaus Älter, manche findet man in liebevollen Dichtungen, Geschichten und Seemannsgarn.

Alten Aufzeichnungen zur Folge, sollen schon meine direkten Vorfahren ,die alten Nordmänner, bei der Überquerung des Atlantik, zur Besänftigung ihrer Gottheit, sich die Bärte vom Schmutz der nördlichen Halbkugel gereinigt haben und zur inneren Läuterung ein vergorenes Getränk eingenommen haben .

Selbst auf der Santa Maria, dem Flaggschiff vom alten Columbus soll es diese Art von heidnischen Bräuchen gegeben haben.

Nur so war es möglich, eine Gemeinschaft von Seemännern zu formen, denen es möglich war, das heutiges Amerika zu entdecken….also ohne Taufe kein Amerika!!!!!

Leider wurde dieser Brauch zur Erlangung eines Wirgefühl, zur Schaffung einer Gemeinschaft, einer Bruderschaft von Seemännern, ein Ritual um aus Seeleuten….Seemänner zu machen, durch einem im Januar 2011 erscheinenden Bericht der Bild-Zeitung, die sich kritisch über die praktizierte Äquatortaufe auf dem Segelschulschiff Keuch Fock geäußert hat, verboten.

Bei der Deutschen Marine ist die Äquatortaufe durch Weisung des Inspekteurs der Marine seit 2011 offiziell abgeschafft. Zuvor war sie unter Einhaltung des strengen Regelwerks des Befehlshabers der Flotte, unter dem

Freiwilligkeitsprinzip, unter Achtung der Menschenwürde und unter Aufsicht der Schiffsführung und des Schiffsarztes gestattet.

Ich kenne keinen von der Fock, der sich auch nur im geringsten, über das Taufritual beschwert hat…. Diese wird im übrigen gerade für sage und schreibe 100 Millionen Euro renoviert………!

Die Baukosten betrugen bei der Indienststellung gerade mal 8,5 Millionen Deutsche Mark. Betrachtet man die Inflation seit 1958 und die Währungsumstellung auf den Euro so ergibt sich daraus, das man die Keuch Fock zum heutigen Zeitpunkt 3x Bauen könnte,,!

Noch heute hält das Band, was vor langer Zeit gespleißt wurde, uns zusammen.

In keinen der Teilstreitkräfte gibt es solch eine Verbundenheit, wie bei uns Seeleuten und Seemänner.

Die Verbundenheit zur See bleibt ein Leben lang Bestandteil unseres wirken.

Es zieht uns immer noch ans Wasser, wer hat noch nicht verträumt der Toilettenspülung hinterher geschaut……?

Ich für meinen Teil finde, dass der Marine heute etwas wichtiger verloren geht.

In einer Zeit in der unsere Marinesoldaten durch die neue Auftragslage mehr Stehzeiten in See haben ,

durch das familienfreundliche Konzept unserer Verteidigungsministerin….um 16:00 Uhr ist Feierabend alle gehen nach Hause, keiner Schläft mehr an Bord ,

mein Zuhause war früher dort, wo unsere Lady festgemacht hat, bzw. der Vorpickfahrer geankert hat.

selbst im Seemännisch Lager, „ehemals Vorpick“, gehen beim Verlassen, die Lichter sensorgesteuert aus!

zwei Besatzungen für ein Schiff…..,

wenn der Heizer kein Ölfuss ,sondern Schifftechniker ist ,

es keine 11er mehr gibt,

der Smut ein Dinosaurier ist…..

Die Braunschweig war eine Waffenplattform ……..

Die heutigen Einheiten sind bewaffnete Wohneinheiten

wer von Euch war in letzte Zeit mal auf einem modernen Kriegsschiff der Deutschen Marine??

Ich war neulich auf dem EGV Frankfurt am Main

Mir wurde erst im Nachhinein klar was anders war, nicht die mehrgeschlechtliche Besatzung „Männer-Frauen-Heizer“, der AGA jetzt BGA heißt, es keine Klappkojen mehr gibt, nicht die geräumigen Schlaf – und Wohnräume.

Es keine Vorpick, sondern das Seem.-Lager gibt…………,

man erst nach passieren eines Drehkreuz auf die Stelling bzw. an Bord kommt.

die Schiffe der Marine richten nicht mehr!

Waaas werdet ihr sagen……!

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich 1982 die Braunschweig, die zu diesem Zeitpunkt im Arsenal lag, betreten habe.

Über die Stelling, vorbei an OMT Güttler, der als UvD die Aufgabe hatte, uns Rotärschen an Bord entgegen zu nehmen.

Die erste Nase die ich eingeatmet hatte, dieser Geruch, nach kaltem Bauer und alten Abgase aus den Maschinenräumen, der Geruch als ich das erstmal ins Deck kam…….der Duft der letzten Seefahrt, eine leichte Note von Tiroler Nussöl und Wäschesack.

Die Braunschweig atmete und lebte…..!

Wer vom Crew Treffen 2017 kann sich noch an die Besichtigung der Augsburg erinnern……..genau! , ihr versteht mich, trockener Hals und Lippen.

Mein erster Gedanke, als ich wieder auf der Pier stand waren die Worte meines VPF „EINLAUFBIER „

Heute richten die Schiffe nicht mehr….die gereinigte und gefilterte Luft im Inneren der Schiffe, frei von Zusätzen und Allergiker freundlich, ein veganes Kriegsschiff eben.

Der Heizergruss heute eher an das Abbrennen einer Duftkerze erinnert , wir durften früher das Oberdeck spulen, nachdem die Heizerei abgehustet hat….. „Heizer Fall Out“ sag ich nur,

von Turbinenfahrt will ich erst gar nicht anfangen.

Komisch, ich kann unsere Lady immer noch riechen!

Wenn beim Auslaufen der Schiffe kein Marinemusikkorps mehr „Junge komm bald wieder,…. bald wieder nach Haus“…….sondern die Kameraden von der fliegenden Feldpostnummer „Über den Wolken“ zum Besten geben

es nur noch einen losen Haufen von Verwendungsreihen und Dienstgradgruppen gibt,

keine Divisionen oder Korporalschaften,

in einer Zeit wo Seefahrt doch noch Not tut ………

es kein Band mehr geknüpft wird, das uns Seefahrern von anderen unterscheidet und zusammenhält….

Das Band mit dem Namen…Ich bin Getauft.

Egal welches Ritual oder Zeremonie es bedarf um aus einen losen Haufen eine Gemeinschaft und ein Team zu formen, es einem das Gefühl gibt…ich gehöre dazu…..auch heute noch.

Wer erzählt heute, nach so vielen Jahren, nicht seinen Kindern, Freunden, Fremden, Frauen, von der wahrscheinlich besten Zeit seines Lebens, oder….!?

Ach so, wir sehen uns ,ich freue mich auf Eure Geschichten…..bis gleich!

Mit freundlichen Grüßen

Roland

WPA und Vorspringfahrer

Hier zwei Dinosaurier

Aus der Reihe Mythen Teil8

Aus der Reihe Mythen und Traditionen

Äquatortaufe Teil 8

Schluss mit Lustig…!

                        Taufrede Neptun

Ich Neptun,
Beherrscher aller Meere, Gewässer, Seen, Flüsse, Teiche, Tümpel, Gräben, Moräste und Pfützen, Herrscher über alle Bilgen, Ballast- und Trinkwassertanks, Großmeisters des Hohen Ordens des Dreizacks, Herzog aller fluiden Domäne

der Erste und Einzige,Beherrscher aller Marinen und submarinen Territorien,Rittmeister des Seepferdchenregiments Erster Klasse „SEK“ geruhe gnädigst,

am heutigen Tage, in Begleitung meiner entzückenden Gemahlin Thetis, das Fregattenschiff Braunschweig unserer geheiligten Linie willkommen zu heißen.

Bevor wir mit der eigentlichen Taufe beginnen höret  meine Worte……!

Schon vor Tagen habe ich vernommen,die Braunschweig  wird über meine Linie kommen;und das man trifft dort mit Gewalten
ganz gewisse Taufanstalten.

Ja, auch wir im Kristallpalast spürten von der hektischen Hast.

Vernachlässigt wurden die Nixen seit Tagen,um Euch zu Besuchen – das kann ich Euch sagen.

Vorbei ist nun die Einsamkeit, das stolze Schiff kreuzt die Linie heut’.

Nun kann ich auch nicht, ihr versteht,auf jedes Schiff kommen, das nach mir fleht.

Doch dieses Schiff hat mich immer erfreutund ich glaube, so geschieht es auch heut.

und nun, so ist es alter Brauch beginnt mit dem Fest und haltet den Schlauch.

Mögt gereinigt ihr werden vom nördlichen Dreck
Für immer verschwinde er tief unter Deck.

Ihr treuen Ritter und Vasallen. Jetzt lasst es mal so richtig knallen.

Ein jeder von Euch bei der Zeremonie .Niemals wird vergessen den Tag an dem es geschah

Jeder ist in meinem Reiche willkommen

In meinem Reich sind alle gleich. Sollte ein Täuflinge beim Taufakt verenden, wird er mir in meinem Reiche willkommen sein

Drückeberger verfallen meinen Gericht.

Wer also glückhaft das Meer will befahren, der muss sich Respekt vor mir bewahren .

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Neptun zum „Hofbarbier“:

„Herr Hofbarbier – seid Ihr bereit?
Mit bester Seife eingeschmiert, werden sie dann alle fein und sauber rasiert.

So wasche er sie dann rein, sie werden gewiss begeistert sein“.

Die ersten Staubgeborenen wurden in die liebevollen Hände

der Trabanten befohlen 😃😂😈

das Zeichen Neptuns wird gesetzt……Neudeutsch Bränding oder so!
du gehörst Neptun
Der Trabant in seiner wohl schönsten Form

Auch in der einarmigen Variante   die äquatoriale Einzellaffette .     Kannst du es spüren ?

Die ganze Pracht aus der FlugfischperspektiveJe nach Verhalten an Bord, Kameradschaftsfähigkeit, Hilfsbereitschaft und Vorwitzigkeit‚ wurde das Strafmaß festgelegt.

Das heißt wie viele Pillen er schlucken oder wie viel Becher vom Teufelstrunk er trinken musste.

Auch sein Verhalten während des Parcours wurde bewertet. So kam es schon mal vor, dass jemand der besonders aufmüpfig war, während des durchkriechen im Windsack, in dem an einem Ende ein Feuerlöschschlauch mit ordentlichem Druck reingehalten wurde, von den Trabanten mit ihren Peitschen, ordentlich verprügelt wurde.

Hier einer der Anführer der Gegenpartei  am Pranger der Schande

Das mehrere Tage dauernde Taufbattle führte dazu ,das einige Trabanten gem. der Haar- und Barttrageverordnung für Zeremonien, dem Standard der Taufverordnung für angewandte Täufer nicht mehr entsprachen und den Babier aufsuchen mussten um ihren  Haar und Bartwuchs wieder auf Taufstandard zu bringen.

Hier die seltene Aufnahme vom Babier vom Speigat

Frisch gefönt wieder ans Werk …………

Die äquatoriale Frischhaltebox

11er Uffz. bei der Verköstigung

11er Uffze. Soweit das Auge reicht, Pit bei einer Spezialbehandlung

auch Römer fanden ihren Weg an den Pranger

Wimmelbilder. ………………wer findet unseren Admin.?

Alles unter dem wachsamen Augen unserer feuchten Heiligkeit Nach Stunden voller Qual und trockener Kehlen der Trabanten und der Bordpolizei,ging die Taufe ihren Ende entgegen

Neptun verlässt nach getaner Arbeit die Braunschweig und übergibt Schiff und
 Besatzung wieder ihrem rechtmäßigen Kmdt.

Am Ende des Tages fanden150 Seelen ihren Weg vor Neptun, um in den heiligen Kreis der gereinigten und getauften Seemänner aufgenommen zu werden. Vergessen waren die Schmerzen und die Last des Schmutze der nördlichen Halbkugel, der Jahrelang auf unseren Schultern gelegen hat. Ab heute ist alles anders .

Neptun hieß alle diejenigen  Willkommen ,die mit dem heutigen Tage einen Schwur abgelegt hatten, in seinem Reich willkommen

Als ein loser Haufen von Unseeleute hatten wir Schlicktown verlassen, als eine Bruderschaft von Seeleuten der grauen Flotte kehrten wir nach Hause zurück.

Das Band, das wir am Äquator überquerten ,würde uns von nun an, Lebenslang  verbinden .      So ein Pech auch! Das Ende?

Aus der Reihe Mythen Teil7

Speiseplan zur Äquatortaufe

Hier ein Auszug aus dem „Sylter Tauf Register“ Absatz 12P0 für angewandte Leuterung.

Als Sättigungsbeilage und für den kleinen Hunger zwischendurch empfiehlt der Küchen-Bulle und seine Crew zur Äquatortaufe

-End und oder Kopfteil vom Hering an Speckschnur

-Speckschnur ohne Hering

-Schnur

-Einen kleinen Salat der Provinz .

Die letzten Potaken aus der Kartoffellast “ganz hinten “ zu einem leichten Püree mit einem Hauch frisch gerösteten Allerlei aus der BRA 2.25 des VPF.

Hier der VPF bei der klassischen Trommelröstung

Für die ganz Hungrigen, deutscher Hüttenkäse der vorletzten Saison an Thetis Füßen

Als Aperitif empfiehlt die Kombüse Wurstwasser aus der O-Pentry.

Auszug aus dem Buche“ Algen, nein danke“, oder Brechbeschleuniger aus dem Hause Neptun.

Reinheit kommt von Innen

Für den Hausgebrauch zwischendurch die Praktischen Schmerz Spezial Dragees beim Brechmittel Verlag oder direkt beim Erzeuger bestellen.

Leuterungspillen- Kötbular- Giotos kann Spuren von Handwaschpaste enthalten.

Die Leuterungpille

Als Basis wird eine Mischung Fischmehl , Black vanisch und Hackepeter vom Vortag angesetzt. In dieser Fars wird unter absingen von schmutzigen Seemannsliedern, in lockeren Handbewegungen Pfeffer ,Cilli, Brechwurzel, gemahlene Hering und Brandbeschleuniger aus der Vorpick eingerührt .

Dieser Brei musste mit den Händen eines Jungheizer nach Kraftstoffpeilen bei Vollmond in mundgerechte Pillen gedreht werden.

Hier finden sich auch die Ursprünge des späteren so beliebten Kötbular, oder auch die gerne zum Tee gereichten norddeutschen Giotos.

Der Leuterungstrunk oder auch Neptunsmundspülung

Als Leuterungstrunk diente eine Mischung aus Kujambel in der Geschmacksrichtung Bilgenschwein mit einigen Spritzern vom gesammelten Abtropfwasser der Schamfilungsmatten aus der Vorpick.

2cl.Bilgenwasser auf 100 l Leuterungsflüssigkeit und einem Spritzer Zitrone für den guten Geschmack und gegen Zahnausfall………! weiste Bescheid Schätzelein!

Für das Feintuning wir ein sogenannter OMaaT „Opferanode Marine für angewandte Taufen“ in der Leuterungskessel eingeführt und durch leichtes dippen und schwenken wird die Leuterungsflüssigkeit verfeinert. Dabei muss von einem längeren verbleiben des OMaaT dringend abgeraten werden, da es zu einer dramatischen Verobermaatung kommen kann, wie es Archivbilder zeigen

Zur äußeren Anwendung empfiehlt der Babier vom Speigat eine Mousso Tatar an Zwiebeln und ein Ganzkörperpilling mit atomisierter Handwaschpaste.

Auch als kleines Reisemitbringsel für die Liebste Zuhause geeignet ,

zu beziehen unter

www.twoglas-becks.to go oder direkt beim Erzeuger

Die Zutaten und Verarbeitungshinweise sind über Jahrhunderte im Buche der Seefahrer niedergeschrieben worden und im Sylter Taufregister an den Brutstätte der Smuts gelehrt worden .Die sogenannten Zeremonien Smuts, bei der Marine eine eigenständige ATN, wurden auf Helgoland nur für diese einzige Aufgabe gezüchtet und bereitete sich ein Leben lag auf diesen einzigen Moment vor.

Der ZSM „Zeremonien Smut Marine“ verstarb nach der Zubereitung der Taufzerialien. Nicht zu Verwechseln mit ZKL oder ZKH….!a Rührt Euch

In Zeiten der Not wurden die sterblichen Überreste des ZSM mitverarbeitet .

So steht es geschrieben, im Buche der Seefahrer, von Seemannsgarn kann keine Rede sein .

für den Vorpickfahrer : 2 Bier pression , ( no manger- no cognac )

ENDE TEIL 7

Aus der Reihe Mythen Teil6

AUS der Reihe Mythen und Traditionen

Nach Depotinstandsetzung……wieder auf Sendung!!!!!!!

Äquatortaufe Teil 6

Bilder aus einer längest vergangenen Zeit!!

Die hier gezeigten Fotos enthalten sexistische Darstellungen und sind deshalb für Unseeleuten und U 40er Augen nicht geeignet.

Die Bilder sind durch den BDG “ Bund Der Getauften“ zu Schulungszwecken freigegeben.

Für alle Ungetauften gilt :

Zur Risiken und Potensverlust fragen sie ihren zuständigen Taufpaten, Das betrachten dieser Bilder kann zum frühzeitigen Taufverlangen führen.Beim Betrachten der Fotos die Hände auf die Tischkante oder über die Bettdecke legen Gruppenbetrachten kann zu erhöhten Becks Konsum führen.

Häufiges betrachten kann zu Blindheit führen.

Die gezeigten Aufnahmen entstanden während einer regulären und genehmigten Äquatortaufe.

Die Darstellung von Geschlechtsteilen und Körperausscheidungen sind beabsichtigt.

Die gezeigten Bilder stammen aus dem letzten Jahrtausend…….!

Die nun folgende Fotostrecke zeigt ein altes Ritual das seit mehreren Jahrhunderten Bestandteil der deutschen Marinen ist/war.Manche der nun folgenden Elemente des Brauches der Äquatortaufe haben/hatten so gut und gerne 100 Jahre Deutscher Marinegeschichte durch vier oder sogar fünf Marinen überlebt.

Auszug aus dem ständigen Befehl des Flottenkommando aus dem Jahre 1982

Bundesministerium für Verteidigung

Hier: Taufen bei der Marine

Äquator-, Polarkreis-, Kanaltaufen-, Deckstaufen usw. sind aus der seemännischen Tradition der Handelsschifffahrt abgeleitet. In der Deutschen Marine sind sie grundsätzlich erfreuliche Zeichen einer lebendigen Bordgemeinschaft und sind zu einem festen Bestandteil des Dienstes an Bord von Schiffen und Booten geworden.

Die Vorbereitung und Durchführung der Taufen ist durch den Befehlshaber der Flotte seit Jahren per Befehl geregelt.Diese Durchführungsbestimmungen sind verpflichtend. Abweichungen werden nichtgeduldet.Der Vorgesetzte an Bord ist verantwortlich.Das heißt, es wird eine vorbereitende Aufklärung durch die Vorgesetzten durchgeführt und hinreichende Dienstaufsicht sichergestellt.

Die Teilnahme ist freiwillig und unterliegt der persönlichen Entscheidung jedes Einzelnen.

Die Entscheidungsfreiheit darf weder mittelbar noch unmittelbar beeinträchtigt werden.

Vorgesetzte müssen verdeutlichen, dass die Entscheidung des nicht taufwilligen Soldaten zu akzeptieren und von allen zu respektieren ist.

Eine Entscheidung zur Nichtteilnahme darf keinerlei negative Auswirkungen für den Soldaten haben.

Die Ausgestaltung und der Verlauf der Taufe müssen gewährleisten, dass die Teilnehmer in ihrem persönlichen Ansehen nicht herabgewürdigt, in ihrer Selbstachtung nicht beeinträchtigt werden und eine Gefährdung ihrer körperlichen Unversehrtheit vermieden wird.

Tradition und Ursprung

Die Äquatortaufe ist keine Taufe im religiösen Sinn. Der Brauch hat seinen Ursprung in der Zeit der Entdeckungsreisen der Portugiesen, die beim Überschreiten des damals gefürchteten Äquators ihren Mut und ihre Gläubigkeit durch eine Taufe bekräftigen wollten.

Heutzutage ist es eine beliebte Tradition, die auch von vielen anderen Marinen als fester Bestandteil bei Äquatorüberquerungen durchgeführt wird.

Für Bundesrepublik Deutschland

Bonn

Admiral Römer

Befehlshaber Flotte

Mögen die Reinigungsspiele beginnen!

Das ungetaufte Pack, die Vogelfreien, die Sünder und Unwilligen, die Staubgeborenen und Verlorenen, wurden auf die Back befohlen, um in wehmütiger Haltung, das Erscheinen unseres Heilbringer und seines Hofstaates zu erwarten.

Wir aber ,die alten und frisch Geläuterte und Erleuchteten hatten uns auf des Schanze zusammengefunden, um im erregten Warschau das herbeigesehnte Anbordkommen des one and only, Master of Cleaner, den Roll and Mobs, den Virtuosen am Tiefspüler…. dem Babier von Schlicktown, seine Beleibtheit, der Master of Taufbecken und seiner wunderschönen, frisch geföhnten und gepönten, mit Dreiwettertaft verschönern „drei Taufgängen. …die Frisur sitzt immer noch“ liebliche Gattin Thetis, zu erfreuen.

Punkt 10:00 Uhr Mitteläquatorialer Zeit…….wie von Geisterhand schlief der Wind ein, die Dünnung ging Richtung null“ Arschglattesee“.

Als erstes Spürten die Trabanten es,….. eine wollige Gänsehaut bildet sich auf den stählernen, in der Sonne glänzenden, muskelbepackten Oberkörper mit Tiroler Nussoel gesalbten Bordpolizei.

Auch die auf der Back zusammengepferchten Unseeleute bekamen eine Gänsehaut, welches aber die Folge des permanenten pre-weeting war, das zur Abkühlung der dauereregten Täuflinge gedacht war.

die Erregung und Ungeduld der Ungetauften ist auf dieser Aufnahme deutlich zu sehen.

Ihr Blick ist auf den Horizont gerichtet…….,

Neptun will come alongside in ein paar clicks……

Die ersten errektiven Disfunktionen stellen sich ein……….

Angst liegt in der Luft! Wehrmannsduft……..!

Der äquatoriale Kutter, der Fahrbereitschaft von Mittelozeanien ,legte an Stb.Seite an.

Front nach Steuerbord,!,,,,,,,,,,,,,,,,

Neptun himself betrat die Schanz……gefolgt vom gesamten Hofstaat .

Abpfiff,,,,,,,,,,,Rührt Euch!

Kommandant meldet Schiff und Besatzung klar zur Taufe und übergibt das Kommando an Neptun und Admiral Triton

Die Versallen und die Bordpolizei nahmen in demütiger Haltung ihre ihnen zugewiesenen Taufpositionen, gem. Taufregister, ein.

Die erste Dose Taufbecks wurde zu Ehren ihrer Majestät Thetis gelenzt

Es ist die Pflicht eines jeden Täuflings, sie mit Komplimenten über ihre Schönheit zu schmücken. Wenn diese Aufgabe erfolgreich absolviert wurde, kann der zu taufende Soldat vor Neptun treten und sich taufen lassen.

Bischof spricht :

Ich begrüße euch Eure Majestät ,den gesamten Hofstaat und nicht zuletzt die gesamte, gläubige Taufgemeinschaft auf das allerherzlichste. Unser heutiges Fest soll ein Fest der Liebe und der Freude sein, denn aus Liebe wollen wir Euch taufen und mit unendlicher Freude werden wir eurem Gewinsel lauschen und Eure Leiden teilen.
Der Leitspruch unseres heutigen Festes ist der Oberste aus dem Heiligen Buch der Seefahrer:
geht’s um speien oder brechen

erst mal mit dem Vorpickfahrer sprechen!
Der Hofstaat begibt sich in Taufposition

Die Flagge sein Majestät ist gesetzt ,Neptun hat das Kommando über Schiff und Besatzung übernommen.

Bischof spricht zu den Unseeleuten :

Meine Aufgabe ist es ein paar Worte des Trostes und der Liebe an unsere Täuflinge zu richten. Euch, liebe Dreckfinken hat man nämlich zur Seefahrt geschickt, weil eure Erzeuger nicht mehr den Mut fanden, aus Euch noch etwas Brauchbares zu machen und sich dachten: “Alles was nichts taugt auf Erden, kann immer noch ein Seemann werden“. Deshalb soll aber dieser Taufakt, der sich jetzt vollziehen wird, keine Schikane oder Schinderei darstellen, sondern nur einen Säuberungsakt.

Lediglich der zentnerschwere Schmutz und Gammel, der auf euren schwarzen Seelen und ungewaschenen Kadavern ruht soll auf eine ganz humane Art und Weise entfernt werden, so dass Ihr in Zukunft unsere Linie als saubere und aufrechte Leute überqueren könnt. In dieser Beziehung habt ihr wahrlich ein schweres Los. Aber trotzdem, wenn ich Euch mickrige Gestalten so ansehe dann müsstet Ihr alle eine Spezialbehandlung bekommen, denn im “Heiligen Buch der Seefahrer“ steht geschrieben:

Von Schlägen wird der Seemann groß“.

Ihr Kinderlein kommet

Admiral Triton:  !!!! Nieder mit Euch !!!!


vertraute Gesichter spiegeln die Freude und Erregung wiederDas ungetaufte Pack wurde auf die Schanz getrieben

Bischof spricht :  an das Ungetaufte Pack…..!

Sprechet mir jetzt klar und deutlich die Taufformel aus dem Flunder-Evangelium nach, die da lautet:

Wir verkommenen, niederen Kreaturen der Fregatte Braunschweig”


bekennen dem Suff, der Hurerei und des Vorpickfahrens
der Arbeitsscheu und der Perrysucht…
verfallen zu sein…
unsere Dummheit gefördert zu haben…
und unseren Wachplanaufsteller
ewig auf den Wecker gefallen zu sein…
Nie an das Heil…
der unendlichen Länge der Ankerkette…
gedacht zu haben…
Wir erflehen Neptuns Zorn…
und einen möglichst langen Aufenthalt…
in seinem Element…
Wir bitten aufs inständigste…
uns durch Höllenqualen…
vom Schmutze zu erleichtern…
und unsere Gesinnung zu reinigen…
Wir wollen immer…
den Anordnungen Neptuns folgeleisten…
und wollen für jeden Fehler…
den wir begehen…
mit vielen Geistigen Getränken und Gujambel Sühne tun…
Ehre sei Neptun in der Tiefe und allen Seeleuten ein Wohlgefallen
AMEN

Bischof zu Neptun:

Wir können nun mit dem heiligen Akt der Taufe beginnen!


Neptun : an alle Stellen …………… das Buffet ist eröffnet…….

Bon Aperitif

Hier die Neptunplatte für zwei Personen bzw. Ungetaufte

all you can eat plus ein Getränk deiner Wahl,

dazu Soße schön scharf.

Ende Teil 6

Demnächst news aus der Kombüse

Aus der Reihe Mythen Teil5

Aus der Reihe Mythen und Aberglaube Äquatortaufe TEIL 5

Die heilige Linie ist erreicht, wir schreiben den 17.November 10:00 Uhr Zulu.

Die Fregatte Braunschweig schickt sich an die nördliche Hemisphäre zu verlassen und die Heilige Linie mit südlichen Kurs zu passieren.

      Hier eine Originalaufnahme der heiligen Linie

Zur allgemeinen Info:

Die Wassertemperatur beträgt 17,5 C …. ,Luftfeuchtigkeit 84 %….., 38 C. Außentemperatur und 2990 mtr. Wasser unter dem Kiel .
Wir befinden uns ca. 4150 nautische Seemeilen von unserem 8100 km Heimathafen entfernt im Niemandsmeer.
Der nächste Oberflächenkontakt befindet sich 1 Tag 17 Std und 36 min. entfernt auf der Inselgruppe Sao Tome.
Auf 360° liegt Ghana.
Alkoholische Bestände in XII Z O sind Stabil, Perry wurde niedergekämpft, Verbandsalkohol und Früchtecocktails wieso auch immer, bedenklich knapp.
Die in letzter Zeit gehäuften Prellungen der Seem.-Korp. ,wurden erfolgreich mit Eisspray aus dem San.-Bereich professionell versorgt und behandelt .
Der Stb. Kettenkastenfahrer hat den Kettenkasten erfolgreich per Hand gelenzt.
Wachplan steht……!

In ca.5900 km Luftlinie entfernt liegt das Mannschaftsheim ……43 rot, …rot 43 Händchenschnitzel mit Pommes!

Das Mannschaftsheim in der 4 Einfahrt

Zur Info an die Heizerei. ……Rote Wurst aus Voglers Bayernhaus lecker, lecker. ca 5902 km entfernt.

Orginal Aufnahme aus dem Michelin Restaurantführer

Der Golf von Guinea zeigt sich von seiner besten Seite.
Die Fregatte Braunschweig liegt mit stehender Welle auf der befohlen Warteposition.
In der Vorpick ist es still, aber es brennt noch Licht .
Nur noch wenige Kabel bis zum G-Punkt…….“göttlicher Punkt „ natürlich.

Hier treffen der Äquator und der Null-Meridian aufeinander .
Für Un-Seeleute ,der 0 – Breitengrad trifft auf den 0-Längengrad.
Neptun schafft beste Bedingungen für die anstehenden Wasser- und Reinigungsspielen auf der Braunschweig.
Die letzten Widerstandsnester tief unten im Schiffskörper wurden zerschlagen und die Abtrünnige ergaben sich der allgegenwärtigen Kraft unseres Erleuchtet und Heilbringer seiner Majestät Neptun.

Hierzu das aktuelle Lagebild aus der OPZ Ozeanischen Parteien Zentrale über SLA und UT.
Es spricht der oberste Erleuchtete der Partei „Ja zur Taufe“ Kptl. UJO
Moin ihr Getauften und Erleuchteten, Guten Tag ihr Normalsterblichen , ungetaufte Pack und Unseeleute.

Zur Lage:

Die Fregatte Braunschweig beindet sich im Rahmen der AAG 119 /83 mit einer nicht überschaubaren Anzahl an Ungetauften auf den Marsch in die geheiligten Gewässer unseres geliebten Neptun.

Auf unseren Marsch ins äquatoriale Tauf-und Reinschiffseegebiet musste wir Tribut bezahlen. Wir opferten unseren Fregattenkommandanten Ertel und mussten einem nicht näher bezeichnet Ari „zum wiederholtenmale“ seinen Arm eingipsen.

Aus dem deutschen Land wurde über Umwege der Hartmannkapitän an Bord der Braunschweig verholt, um den Seelenverkäufer F225 in die heiligen Tauf- und Geburtsstätte der Getauften zu steuern.

Auch musste ein nicht näher bekannter Sossenkönig mehrfach gewickelt werden

In wenige Klicks wir nun unsere geliebte Braunschweig von zentnerschwere Morast und Schmutz der nördlichen Halbkugel gereinigt und erleuchtet .

Die Staubgeborenen werden sich nun endlich von ihrem seit der Geburt anhaftenden Staub und Schmutz befreit können.

Hier eine Gruppe von Verstaubten Seeleute. Die Grünlichtlampe macht den Morast und Schmutz für das menschliche Auge erst sichtbar.

Zum Kräftevergleich
Es stehen 200 Ungetaufte und Ungläubige der geringen Anzahl der Bruderschaft der Erleuchtung gegenüber.
Die Fregatte Braunschweig operiert in unbekannten Gewässer.
Jeglicher Kontakt zum Flottenkommando und der Bier Akademie in Schlicktown sind abgebrochen.

Zum Kräfteausgleich wurden in einen genehmigten Nottaufe, unter erschwerten Bedingungen ,zur Aufrechthaltung der Äquatortaufe wenige Lichtgestalten der Braunschweig in den heiligen Kreis der Bruderschaft eingeführt. So auch ich OG Berghorn, mein Taufname ist kleine Sprotte

In den letzten Tagen und Wochen wurde gemäß der Bestimmung des Flunderevangelium die Braunschweigfregatte schiffstechnisch und seemännisch in eine schwimmende Tauf-und Reinigungsanstalt umgestaltet ,sodass von Seitens der Schiffs Führung und der Abgeordneten der Partei der Getauften und Vertreter seiner Heiligkeit auf Schiffsplanken wandelnden , ein eindringen und überqueren der heiligen Linie unseres Erleuchtet zum jetzigen Zeitpunkt nicht, aber auch gar nichts mehr im Wege stehe.
Selbstverständlich ist dieser Tag als „Neptunfeiertag” gegen Übungen gefeit. Jeder Soldat soll sich in Muße und in Ruhe auf das große Ereignis der Schmutzbefreiung von der nördlichen Halbkugel vorbereiten. Der Tag steht völlig im Schatten dieses Ereignisses und so soll auch nur davon berichtet werden.
HABE FERTIG…….!
Sssssssssssssssssssssssssss…………………!

An alle Stellen , hier spricht die OPZ:
Befehl an alle Stellen……..
-Herstellen des Äquatorialen Verschlusszustand
-Der äquatoriale Fahr-WO auf die Brücke

2ÄWO2  Äquatorialer Waschhabende Offizier

-An Posten Maschinentelegraf….
beide Maschinen Umdrehung für 2 Knoten

-An den VPF, …..Kettenkästen jetzt lenzen…….!
-Posten Rettungsboot auf Station Uwe weiß wo!

Hier der Posten Rettungsboot bei seiner konzentrierten Arbeit

-Gefechtsrudergänger auf die Brücke, der Lotse für die äquatorialem Gewässer „will come alongside ship in a few minutes“
Ungetaufte Pack und verlauste Unseeleute gem. Tagesbefehl anlegen des ÄGA Äquatorialem Gefechts Anzug mit festem Schuhwerk.

Die erleuchteten Ritter und Vasallen bitte auf die Schanze, um die Ankunft unserer feuchten Heiligkeit und seines Hofstaates an Steuerbord gemäß desFlunderprotokol mit einer Döschen pasteurisiertes Tropen-Becks ihre Referenz zu erweisen.

-Ausgabe der Action-Snacks an die Täuflinge, Unabhängig von Dienstgradgruppen und Verwendungsreihen

-Pampersausgabe in der Wäscheslast .
-Abgabe der Freiwilligkeits -und Verzichtserklärung in der Wachtmeisterei.
-Verweigere der heiligen Zeremonie den Raum der Schande /Nebellast .

Aaaaaaattika Pantry hat geschlossen!

-die Taufwilligen mögen sich auf der Back im befohlenen Anzug einfinden, um die Ankunft unserer feuchten Heiligkeit und seiner holden Gattin in würdevollen und demütiger Haltung Ehre zu erweisen.

Durchsage SLA…..kein Wellendrehn……kein Sonar….kein Müll Außenbords !

Signaldeck: äquatorialen Hilfstandes setzen, Romeo vor!

Hier die sehr seltene Aufnahme des ÄQUATORIALES HILFSSTANDER
Bravo Echo Charlie Kilo Sierra

An den Funkraum.: Befehl
Absetzen der Meldung ans FHQ……gem. Handbuch kleines Flotten Einmaleins

……Foxtrot Bravo India Nortpol Indianer Toillete Charly Tango Foxtritt…..
Fregatte Braunschweig is not in the condition to fuck.

Hier eine Gruppe von Ungetauften Heizern aus dem letzten Jahr!
An die Kombüse. …..Die Taufzerialien in den Stb. Klarmachraum verholen.
-Dampf auf alle Kochtöpfe .


Der Speiseplan und die Menüfolge können ab sofort bei ihrem ihnen zugeteilten Taufpaten und Mediator eingesehen werden.
Änderungswünsche können gem. ZdV 12Z0 eingereicht werden, oder direkt an den Zuständigen Zeremonien Smut „ZZS“ gerichtet werden.

Der ZZS beim Feintuning der Taufzerialien

ENDE Teil 5

Fragen ??

Aus der Reihe Mythen Teil4

Aus der Reihe Mythen und Aberglaube Äquatortaufe Teil 4

Nach kleiner schöpferische Pause wieder da………….!

Die Fregatte Braunschweig hat am 14.11 1983 den Hafen von Douala/Kamerun verlassen und läuft seit 2 Tagen mit westlichen Kursen in Richtung Äquator.

Unser geopferter KommandantenErtel war durch den aus dem deutschen Lande herbeigeführte Hartmannkapitän ersetzt.
Die See zeigte sich ruhig, leichte Dünnung von achtern in dieser lauschigen Nacht, kurz vorm Mittelwächter „backen und banken“.
Die letzten Römer kamen aus dem San-Bereich ,um sich ihre Vitaminspritze abzuholen ……..oder so!!!!!!

der Rudergänger lang um 06:13 Uhr mitteläqutorialer Zeit gemütlich im Cord, bei gedämpften Licht des Kreiselkompasses.

Der VPF hat noch eine Lage Feudel für das nächste Reinschiff klargelegt und gönnte sich bei Kerzenlicht schnell noch einen Kujambelspezi mit Schuss ,

die Bootsmanngruppe lag schon in der Koje, …….na ja, fast!!

Von B.b. Eumel, -Roland B.-NN- ,Haircutter Hoscheck ,- Fred Ö.- Michael N.- Gerd P.
die Bootsmannsgruppe mit Fred Ö. Seem.-Nr. 2

Da war es wieder, dieses Rauschen in der SLA und das Knistern im UT…..!
Zuerst nur leise, dann lauter und lauter, wie aus weiter Ferne. ………
An alle Stellen, hier ist das Vorzimmer der Unterwasserkristallpalast,
ich stelle durch…bitte warten sie….pleace hold the line…….bitte warten sie..pleace halten sie die Leine
#$££¥₩€$#₩¥£€##$&£€¥₩¥££££££#$₩¥¥#$………
Achtung..Achtung…..der Kristallpalast is caling!!,
Ich,…….. Triton,
Großadmiral seiner Majestät,
dem Herrscher über alle Meere, Ströme, Flüsse, Seen, Bäche, Tümpel, Moräste und Pfützen,
dem Herrscher über alle Bilgen, Ballast- Trinkwassertanks und Kettenkästen,
dem Großmeisters des Hohen Ordens des Dreizacks,
dem Herzog aller fluiden Domäne
Dem Herrscher aller Kettenlängen und Kettenkasten,
Neptuns

dem Ersten und Einzigen,
dem Beherrscher aller Marinen und submarinen Territorien,
dem Rittmeister des Seepferdchenregiments Erster Klasse
und und und— bla bla bla……

habe den ehrenvollen und erhebenden Auftrag
den bedauernswerten und schmutzigen Täuflingen
nachfolgenden Aufruf seiner Majestät Neptun aufzuzeigen und zu verlesen.
Ich erwarte würdigen Respekt

Nun höret ehrfuchtsvoll und demütig,
was seine Majestät Neptun zu sagen hat:
Ich übersetze…….

Ich Neptun,
alleiniges Oberhaupt in und unter der See,
höchster Herrscher im Reiche der Nixen und Najaden
entbiete Euch allen unseren gnädigsten Gruß
und tue Euch hiermit kund,
dass wir morgen, um 10:00 eurer Schiffszeit die Fregatte Braunschweig
in Begleitung meiner bezaubernden Gemahlin mit unserem Besuch beehren werde.

Der Grund unseres Besuches ist die freudige Botschaft, die uns vor einigen Tagen zu Gehör gekommen ist.
Wir vernahmen, dass der Kiel Eures uns wohlbekannten Schiffes die äquatorialen Meere durchkreuzt und Euch Euer Kurs in nächster Futur endlich in unsere südlichen Dominien und Herrschaftsgebiete zu führen verspricht.

Viel zu lange habe ich auf euren .Besuch in diesen Gewässern unter dem Kreuz des Südens gewartet, doch erinnern so wohl wir als auch mein Hofstaat uns mit Freuden und warmer Reminiszenz an die letzte Visite des löblichen Fregattenschiff Braunschweig in unseren Gewässern

Ein Besonderer Gruß und unser herzlichstes Willkommen
all denjenigen treuen Rittern und Vasallen, welche bis heute das Panier des Dreizacks auf dem genannten Fregattenschiff hochzuhalten und unser Regiment zu vertreten so außerordentlich löblich gelungen ist.
Auch ist mir zu Ohren gekommen, das es in letzter Zeit zu den so genannten Ejakulation praecox äquaritus, dem in Fachkreisen auch als Frühzeitiger Taufbecken Erguss bekannten Verhalten von Jungmatrosen gekommen sein soll.
Dieser Zustand entsteht durch die permanente anhaltende Vorfreude des Ungetauften Jungmatrosen auf das bevorstehende Ereignis der Äquatortaufe .
Hierbei verfällt der Deliquent in einem Schockzustand und einer körperlichen Steifheit die nur durch einen sogenannten Decksältesten mit einem speziellen Ritual gelöst werden kann.
Nur das schnelle beherzte eingreifen jener der Ältesten im Decke, welcher behutsam seine Hand an den fixierten und durch Gujambel betäuben Jungmatrosen anlegt und mit einem schnellen Schnitt eine sogenannte Barbier Cut durchführt und dem Tauferregten umgehend Erleichterungen verschafft.

Hier die geheime Aufnahme des Babier Cut

Sichtbar erleichtert, dem Decksältesten sei dank

Besonders möchte ich mich beim WPA und beim VPV bedanken, da sie in all den Jahren nie den Glauben und die Treue an mich verloren haben und so manche Algenkaltschale in meinem Namen gelenzt haben.

der VPF und der WPA bei einem nordischen Freudentanz

Darauf das weiterhin unser Licht in der Vorpick brennt, als Symbol unseres Erleuchteten und so lange das Licht in der Vorpick brennt ,ich euch immer eine helfende Hand unter eurem schneidigen Kiel halten werde.

Wir legen hiermit nun unseren treuen Rittern und Vasallen auf,
all das ungetaufte Pack welches auf den Planken dieses Schiffes wandelt
einer gründlichen inneren und äußeren Reinigung zu unterziehen,
so wie es althergebrachte Sitte in unserem Reiche ist und von uns höchstderoselbst im Buche der Seefahrer, Band 1 Paraaffen 0815 bis 4711 niedergelegt und dekretieret ward.

Dem Passieren der Schwelle ist somit erst zuzustimmen, nachdem der reinigende Prozess vollzogen und der Neuling gelobet ein neues, besseres und den Menschen Wohlgefälligeres Leben zu beginnen.
Erst dann ist der Neuling zur Taufe zuzulassen, so wie es die Verordnung des unterseeischen Innenministerium im Erlass vom 02.08.62, im Gesetzesblatt 225, in Zusammenhang mit den Paragrafen 12Z0 und 13ZO der ozeanischen Rechtserlasse und den Duchführungsbestimmungen der subäuquatorilalen Einwanderungsbehörde vorsehen.
Um Euch ein sichtbares Zeichen unserer Allerhöchsten Huld und Gnade zukommen zu lassen, so geruhen wir, in allerhöchster Person Höchstselbst der genannten Zeremonie beizuwohnen und ihre exakte und peinliche Aus- und Durchführung überwachen.

So verbleibet also in freudiger und ehrfürchtiger Erwartung unserer Visitation und Musterung

Gezeichnet
Neptunus Primus, Rex Aquaticus
Diesen Worten bleibet nur hinzuzufügen, dass jede arme aber auch jede ungläubige Seele, die gegen diese Anordnungen verstößt oder aber auch nur wegen schlechten Benehmens auffällt, mit dem größten Zorn Neptuns zu rechnen hat, denn er verstößt gegen die genannten Gesetzte und Erlasse der Unterseeischen Regierung im Unterwasserkristallpalast.

In solchen Fällen sei bemerkt, dass die härtesten Strafen vollzogen und euch der Fluch der Götter bis ans Lebensende verfolgen werde, zudem erfolgt die Aberkennung der Seefahrerabzeichen und der Zollfrei Getränke.
Die Vogelfrei sind Namentlich im Sünderregister erfasst und liegen der OPZ vor.
Weitere Rechtsmittel und Gnadengesuche sind mit sofortiger Wirkung ungültig .
Ende der Durchsage . ……!
MfG
Triton

Ende Teil 4

Vielen Dank an Roland

Labskaus

SEEMÄNNER dieser Welt…..schaut auf das Gericht.
Labskaus…….!
allen Seeleute und Un -Seeleute ,Decksgasten und Oelfüsse ist dieses schmackhafte Gericht seit Beginn der bemannten Seefahrt ein Begriff. Matrosen dieser Welt, schaut auf das Gericht.
Smut aller Orts und Kombüsen ist dieses typische Gericht für das Seefahrende Personal der Inbegriff des kulinarischen maritimen Hochgenuss auf allen Weltmeeren und dem Ostsee……!
Der Ursprung dieses Gaumenerguss liegt, wenn man meinen Unterlagen glauben schenkt, in der Mitte des 17 Jahrhundert .
Damals sollte ein SMUT aus der Not heraus diese typische Gericht der Seeleute und Matrosen erfunden haben.
Meinen Unterlagen zu folge lag die englische Flotte unter den Kommando von Lord Nelson, nach der gewonnenen Seeschlacht von Abukir gegen den Franzmann vor London auf Reede und bereitete sich auf das Einlaufen vor.
Am Einlauftag sollte König Georg III zum Empfang und Dinner auf das Flaggschiff Nelson, der HMS Vanguard kommen.
So gab Horatio Nelson den Befehl an die Kombüse heraus, dass man für den Empfang, die Lasten und Vorräte ausräumen sollte und alle Speisen und Nahrungsmittel zubereiten und für den Besuch des König zu einem Festmahl anrichten sollte .
Zum Leidwesen aller waren die Lasten und Speisekammer leer und gaben nur wenig Aussicht auf einen kulinarischen Hauptgewinn. Das letzte Bilgen- schwein war verzehrt worden, das letzte Huhn gerupft

Der Smut des Flaggschiffs, Henry Swamp, meldete diesen Leerstand an Nelson. Der war nicht erfreut und drohte dem Smut mit Kielholen und Stockschlägen auf die Fußsohlen ,wenn dieser kein Gericht zum Empfang des König auf die Back bringt.

So besann sich der Smut einer alten Köchetugend …..Ist die Last auch noch so leer, in den Ecken gibt es mehr.
So kamen aus den Lasten die Reste der Seefahrt zusammen . Zwieback, Hering, Pökelfleisch, Kartoffeln Zwiebeln, Rote Beete, Biskuit ,Gurken, zu damaligen Zeit eine Typische Auswahl an Speisen und Zutaten an Bord der Segelschiffe.

Alles Zutaten wurden durch die grobe Scheibe gedreht und feierlich auf dem Teller angerichtet.
Nach dem Dinner soll der König mit den Worten “Lob für das Essen und Chaos in der Kombüse” sich beim Smut für dieses wohlschmeckende Gericht bedanken haben . Auch soll sich Lord Nelson beim Smut vom Dienst “SvD” bedankt haben. Seit dieser Zeit soll es zum Labskaus Spiegeleier geben……autsch
Mit den Jahren wurde aus Lob und Chaos der Begriff Lob- Chaos, dann Lobcouse später Labskaus für dieses Matrosengericht.
So oder so soll das gewesen sein, von Seemannsgarn kann keine Rede sein…..?
Gern wird auch eine andere Variante erzählt, das ein einfallsreicher Smut habe Pökelfleisch durch den Wolf gedreht und mit anderen Zutaten wie Schiffszwieback zu Brei verkocht, weil viele Matrosen an Skorbut erkrankt und deshalb zahnlos waren.

Labskaus ist ein jahrhundertealtes Matrosengericht. Die Zutaten ließen sich gut auf den Schiffen aufbewahren. Der Name stammt wahrscheinlich vom englischen “lobs-cou(r)se”, was in etwa bedeutet: “Speise für derbe Männer”.
Nach traditionellem Rezept wird Labskaus, auf einer Grundlage aus Kartoffeln und Roter Bete, mit Pökelfleisch und Hering hergestellt.

Das erstmals 1706 von dem englischen Autor Ned Ward erwähnte Gericht für Seefahrer und Matrosen entstand in der Zeit der Segelschifffahrt und bestand wohl ursprünglich vor allem aus Pökelfleisch. Da auf Segelschiffen für jeden Matrosen Pökelfleisch zur vorgeschriebenen Ration gehörte, die Seeleute aber durch vom Skorbut schmerzende Zähne oft keine feste Nahrung essen konnten, wurde die Portion kleingehackt und püriert. Da zudem die Qualität der Nahrungsmittel mit zunehmender Länge der Reise litt, konnte damit auch minderwertiges Material kaschiert werden.

Ich bevorzuge die erste Version. ……..,mit einer Dose Becks pro Mann und Nase.

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Die Smut´s Atze, Oskar und Thomas

Der Schiffskoch

Wat ise ne Smut ?

Smut, Schmutt, Schmuud oder Smutje heißt ein Koch an Bord von Schiffen der Deutschen Marine. An Bord von Passagierschiffen spricht man hingegen vom Koch oder auch Schiffskoch.
Der Smut, hochdeutsch “Schmutz”, wurde ab etwa 1900 mit der niederdeutschen Verkleinerungsform -tje versehen, bedeutet also etwa Schmuddelchen oder Schmiedel Chen.
Zunächst als Scherzwort aufgekommen, gilt diese Personenbezeichnung an Bord nicht als abwertend.
Smutje – so nannten wir Seeleute unseren Koch liebevoll, bei welchem Reinlichkeit und die Zubereitung diverser Mahlzeiten und Mittelwächter die erste Tugend ist , müssen manchmal zu Gunsten eines Anlegemanöver am Fender oder am Geschütz als Mun.-gast ihre mehr weiblichen Pflichten zurückstellen und ihren Platz an irgend einem Posten gem. Rollenkarte einnehmen.

1Hier ein sogenannter Schmut als Posten Brandbeschleuniger

Auf modernen Fracht und Kreuzfahrtschiff wird der Koch „Chef“ genannt, hier ist „Smutje“ wieder zu einer Beleidigung geworden.
Bei der Marine ist der Koch der Chef

Die Schmutz waren und sind an Bord von Schiffen und Booten der Marine und auf Fregatten der Köln-Klasse für die Kulinarischen Manöver zuständig.
Aufgrund der langen Seezeiten ist die Aufgabe des Smuts für die Moral der Besatzungsmitglieder und der Seem.-Korp. von besonderer Bedeutung.
In seiner Stellung als Moral und Nahrungsmittelzubereiten nimmt er noch vor dem Kommandanten und dem Vorpickfahrer den Platz in der Hierarchie an Bord ein
Nächtliche Trinkrituale wurden zur Erhaltung der Einsatzfähigkeit und der Seetauglichkeit der Seem.-Korp durch den Smut mit leichten Action-Snaks und Dosenpfirsichen erhalten.
Der Smut entstammt einer alten Vorchristlichen Linie der Boküsen.
Am äußersten Zipfel ganz im Norden des deutsche Land lagen die Brutstätte und Aufzuchtgebiete der Smut.
Auf eine Insel ,fern jeglicher Zivilisation und Fremdeinflüssen, wuchsen die Jungsmuts in sogenannten Smutkolonien auf. Dort wurden sie von den Altschmuud in der hohen Kunst der Befütterung und der Speisenzubereitung unterrichtet um nach jahrelangen und qualvollen Aufzucht zum Smutje an Bord der wohl schönsten Schiffe der Flotte ihren Dienst in der Kombüse anzutreten.
Diese geheime Luftaufnahme zeigt die ehemaligem Brut-und Aufzuchtanlagen der Jungsmutjes

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Der Smut als solches ist ein scheues ,in weißen Tuch gehüllt und in Seestiefeln laufendes, in der Kombüse arbeitendes Wesen, das zur Gesunderhaltung und der Erhaltung der Manneskraft aller Besatzungsmitglieder beiträgt. Der Smut ist heute nur noch Selten in freier Laufbahn und an Bord von Schiffen der Marine anzutreffen.

IMG_9330340882207Sein Arbeitsgebiet war die Kombüse, das sogenannte Kabuff oder auch Kabäuschen .
Das Kabuff ist bekanntlich ein kleiner, dunkle enger Raum.
Das Wort Kombüse wird auf das Mittelniederländisch Kabuyse oder auch Kabuys zurückgeführt und erscheint erstmals im 15 Jahrhundert im Mittelniederdeutschen als Kabuse. Das Wort Kabuse bedeutet soviel wie Bretterverschlag als Küchenraum an Bord oder auch kleines niedriges Deckshaus zum Kochen.
Klein war das Kabäuschen der Braunschweig, aber wie im wahren Leben kommt es nun mal nicht immer auf die Größe an, sondern auf die inneren Werte und auf die, die was großes daraus machen und gemacht habe .
Dieses als kleines Dankeschön an die fast beste Verwendungsreihe der Welt.

Leider ist der Smut eine vom Aussterben bedrohte Verwendungsreihe. Seit 2007 sind die natürlichen Rückzugsgebiete und Brutstätte der Smuts bedroht bzw. durch die Zentralisierung der Brutstätte, wurde die Sylter Brutkolonie der Köche der Marine, den Smuts, zur Auswilderung freigegeben.
Seit 2007 erfolgt eine geplante Vermischung der landesweiten Brutstätten unter der Aufsicht der Grüntuchträgern. Die Elemente Luft-Erde-Wasser werden gemischt ,kurz bebrütet und heraus kommt ein KOCH…..
Die Sylter Brutstätte brachte die besten Jungsmuts der Marine und der Bundeswehr hervor. An Land und an Bord waren sie für ihre Qualität berühmt und berüchtigt.
Bei der Segelolympiade in Kiel 1972 versorgten die Smuts der MVS die Teilnehmer der Segelregatten.
Auch wurde die Kutterpullnationalmanschaft durch die Köche und Smuts der MVS ver- und besorgt. Traditionell gab es Labskaus aus der Feldküche, wobei der Marineachter ohne Steuermann „MoS“
Der Marineachter ohne Steuermann erlangte, bei den Kutterpullmeisterschaften auf der Kieler Aussenförde beim Meilenpullen einen beachtlichen 2.Platz vor dem Kutter Sowjet II mit Steuerfachkraft .
Dank D
Wie mein Vater zu sagen pflegte……ohne Mampf kein Kampf…..!
Wir haben auf der Braunschweig viel und gut gemampft und so manchen Kampf gekämpft.
SEIT 2007 GIBT ES IN DER MARINE KEINE SMUTS MEHR…….!
ROLAND….!?

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