Alle Beiträge von Harald Klein

Erdbeerolle

Moin Besatzung
 
Ein Leckerlie zur Monatsmitte !!
 
Auf besonderen Wunsch ……………. mach ich doch gern Harry !!
 
 ERDBEERROLLE
 
  
Biskuitteig: 
4 Eier
70g Zucker, plus 1-2 EL für das Aufrollen
50g Mehl
50g Speisestärke
 
Füllung: 
300g Erdbeeren
1 EL Zitronensaft
1 Pkg. Vanillezucker
200g Quark
1-2EL Puderzucker
200ml Sahne
2 Pckg. Sahnestei
 
Zubereitung: 
Ofen auf 200℃ Ober-/Unterhitze vorheizen.
Eier und Zucker ungefähr 5 Minuten lang cremig schlagen.
Mehl und Speisestärke darüber sieben und vorsichtig unterheben.
Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und 10 Minuten im Ofen backen.
Ein sauberes Geschirrtuch mit 1-2 EL Zucker bestreuen und den noch heissen Biskuit darauf stürzen. Ganz vorsichtig den Kuchen mit dem Geschirrtuch längs aufrollen, zur Seite legen und kühlen lassen.
Für die Füllung, die Erdbeeren waschen und die Hälfte davon mit dem Zitronensaft und Vanillezucker pürieren. Die andere Hälfte der Erdbeeren klein schneiden und zur Seite stellen.
Quark, Puderzucker und Erdbeerpuree zusammen rühren.
Sahne mit dem Sahnesteif schlagen und in der Quarkmasse unterrühren. Klein geschnittene Erdbeeren unterheben.
Wenn der Biskuit gekühlt ist, ihn ganz vorsichtig wieder auseinander rollen und mit der Creme bestreichen. Den Kuchen wieder aufrollen und mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.
                                                                                            
Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen
 

Rezept des Monats Mai 2018

Moin Besatzung

Und nochmal Fisch 

Hier kommt das Rezept für den Wonne Monat May

DER WOLFSBARSCH IM SPECKMANTEL 

1 rote Zwiebel
100 g Schmand
100 g Joghurt, 3,5 % Fett
0.5 TL Zucker
1 TL Kräuteressig
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
4 mittelgroße Pellkartoffeln
100 g geriebener Käse (z. B. Emmentaler)
2 Wolfsbarsche, à ca. 300 g
Zitrone
je 1 EL gehackter Oregano und Thymian
6 Scheiben durchwachsener Speck 

Zwiebel schälen und würfeln. Schmand, Joghurt, Zwiebelwürfel, Zucker und Essig verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. 

Kartoffeln halbieren, mit einem Teelöffel etwas vom Inneren auslösen, das Innere mit dem Käse vermischen, salzen und in die Kartoffelhälften füllen. Hälften wieder zusammensetzen und mit Alufolie umwickeln. 

Fische waschen, trocken tupfen und salzen. Zitrone waschen, in kleine Stücke schneiden, mit den Kräutern vermischen und in die Bauchhöhlen der Fische füllen. 

Fische mit je 3 Scheiben Speck umwickeln und in zb. Fischzangen für circa 15 Minuten unter Wenden auf dem Grill garen. Kartoffeln für 10 bis 12 Minuten auf dem Grill knusprig zubereiten. 

Viel Spass damit .

Informationen zum Crewtreffen 2019

Liebe Kameraden,

beim letzten Treffen im April ist die Idee aufgekommen in 2019 eine Pönex auf der Arcona zu veranstalten –Viele von euch hatten großes Interesse gezeigt – deshalb setzen wir das nun um:

Die Anreise findet ab Sonntag, den 12.05.2019 statt und gebraucht wird jede Hand.

Die Heizer für die Technik, die Smuts für die Verpflegung und alle anderen zum pönen.

Wer Werkzeug hat, wie Kabeltrommeln, Verlängerungskabel, Schleifmaschine und was man sonst noch alles brauchen kann bitte mitbringen.

Nach getaner Arbeit gehen wir dann am Freitag, den 17.05.2019 nahtlos zum Crewtreffen 2019 über.

Detalierte Informationen folgen noch.

Überlegt euch wer mithelfen kann –

One Ship – One Crew

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Sinne

Gruß

Gerd + Harry

 

Walnuss-Churros

Moin Besatzung,
 
Wieder Zeit für ein Leckerlie zwischendurch
                             Walnuss-Churros mit heißer Schokolade
 
  • Für die Churros
  • 480 ml Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 25 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Mehl
  • 40 g kalifornische Walnüsse
  • 240 ml Olivenöl
  • 2 EL Zucker
  • Für die heiße Schokolade
  • 750 ml Milch
  • 1 Stange Zimt
  • 80 g brauner Zucker
  • 20 g Mehl
  • 50 g Kakaopulver
 Für die Churros: Wasser in einen Topf gießen und mit Zucker, geschmolzener Butter und einer Prise Salz mit einem Schneebesen verrühren. Sobald das Wasser kocht, Mehl und gehackte Walnüsse hinzufügen und etwa 2 Minuten mit einem Holzspachtel rühren, bis eine glatte Masse entsteht. Vom Herd nehmen und eine Kugel formen.

Den Teig in eine Churrera oder in einen Spritzbeutel mit gewellter Spitze füllen, um die richtige Form zu erhalten. Die Churros in heißem Öl goldbraun anbraten, abtropfen lassen und mit Zucker bestreuen.

 Für die heiße Schokolade: Milch mit Zimt und braunem Zucker aufkochen. Die Milch vom Herd nehmen, abdecken und zur Seite stellen. Mehl und Kakaopulver mit der Milch vermischen, gut umrühren und bei schwacher Hitze für 10-12 Minuten erhitzen, bis die Mischung etwas dicker wird. Heß mit den Walnuss Churros genießen ……

Der Farblastfahrer

Kurzgeschichten aus der Vorpick,

heute: Die weiße Flotte, eine wissenschaftlichen Arbeit

Der Farblastfahrer stellt die Behauptung auf, es gab und gibt keine weiß gepönte Zerstörer oder Fregatten in der Deutschen Marine. Jetzt werden viele sagen, ja, aber, hat der was auf den Augen .

Betrachtet man div.Fotos und Bilder sieht man doch ganz genau, das einige Schiffe der Bundesmarine ein weißes Kleid tragen.

Der Farblastfahrer sagt…Tarnung ist alles.

Zum meinem Leidwesen tauchen immer wieder vermeintliche Bilder der Braunschweig auf, die laut Verfasser, die F225 in einem weißen Kleid bzw. in einen weißen Anstrich zeigen. Die weißen Schwäne der Nordsee….ich kriege das Kotzen! Und wieso Nordsee?

Mir bluten die Augen und mein Herz als alter Farblastfahrer geht aus dem Kurs

Meinen Unterlagen zu folge bekamen die Neubauten der Köln-Klasse entsprechend der Allgemeine Baubestimmung Nr.31 für Überwasserkampfschiffe des Bundesministeriums für Verteidigung und der Nato zur Tarnung vor diversen Gegner/Feinden einen einheitlichen Anstrich in blau/grau Tönen.

Die Neubauten der neuen Marine der BRD erhielten den neuen Essofarben Anstrich.

Eine Entwicklung der Europa Solarium Shading Organisation.

Wobei es sich bei dem Besagten Essofarben Anstrich nicht um den Farbton RAL 5005 Signalblau handelt , der Typisch für die ESSO war, sondern war der Essofarben Anstrich ein robusten neutraler 1 Komponenten Anstrich der den Ansprüchen der wachsenden Petro-Industrie gewachsen war.

Die Bundesmarine nutzte diesen neuartigen Anstrich, der bei ESSO für die Öltanker entwickelt wurde, da dieser wenige anfällig gegen Umwelteinflüssen bzw. gegen aggressive Kraftstoffe war.

Die Schiffe der NATO und der neu entstandenen Bundesmarine erhielten diesen einheitlichen Anstrich, wobei anfänglich der Farbton den Bündnispartner noch freigestellt war. Dieses wurde ab 1985 einheitliche geregelt und alle NATO Mitglieder erhielten einen Einheitliche Farbgebung bei den Überwasserkampfschiffen.

Bis 1972 wurden die Überwasserkampfschiffen (Dickschiffe) wie folgt gepönt .

RAL 7016 Anthrazitgrau Kiel Farbe bis zur Wasserlinie um U-Booten optisch zu erschweren wo der Rumpf des Schiffes ist und der Boden des von oben (Luftbild) sichtbaren Decks um Flugzeugen die Sicht zu erschweren =Wasserfarbe

Ab 1980 löste RAL 7012 Basaltgrau das Anthrazitgrau 7016 ab.

RAL 7000 Fehgrau

Rumpf Farbe oberhalb Wasser gegen andere Schiffe, weil alle Beobachter die nicht direkt auf dem Wasser aufliegen (wie z.B. Schlauchboote) von der Brücke einen feindlichen Überwasserkampfschiff das Schiff aus einer Perspektive sehen, das ein kleiner Teil des Rumpfes unterhalb des Horizont ist, somit die Farbe des Meerwasser Tags und während der Dämmerung inkl. Gischt am ähnlichsten ist.

Der obere „Rest“ des Schiffes soll im Himmel verschwinden, darum RAL 7035 Lichtgrau für alle Decks und Hochaufbauten , Radar, Antennen, Dome und Brücke. Es ist dunkler als bloße Wolken aber helleren als der Wolkenlosen Himmel, somit ein guter Kompromiss.

Später wurde RAL 7035 durch das heute bekannte RAL 7000 Fehgrau bei allen Marinen der NATO einheitlich eingeführt.

Die Farbe Weiß ist ein genau definierter Farbton.

Man betrachte das folgende Foto , entstanden beim Stapellauf der Braunschweig

Dem geschulten Auge wird vermeintlich auffallen, das der Schiffskörper der Braunschweig in Weiss gehalten ist. Bei genauer Betrachtung wird man aber bemerken, dass Podium für die Taufpatin aus Braunschweig und der angereisten Admiralität unterscheidet sich doch deutlich vom vermeintlichen Weiß der Braunschweig .Das Podium ist zweifelsfrei in Weiß gehalten , wobei das Weiß der Braunschweig eher schmutzig wirkt……also doch Gräulich bzw. helles Grau sprich Lichtgrau RAL 7035

Oder hier, betrachtet man die Besatzung die in Paradeaufstellung an Oberdeck angetreten ist. Das Foto entstand bei der Indienststellung der Braunschweig am 16 Juni 1964. Dem geschulten Auge wird auffallen, das

die Mützenbezüge und Uniformteile sich deutlich von dem vermeintlichen Weiß der Aufbauten abhebt. Es kann mir keiner erzählen das zu diesem und auch späteren Zeitpunkt die Mützenbezug nicht in einem schneeweißen Ton getragen wurden…..oder? ich möchte erst gar nicht die Aufmerksamkeit auf das Rednerpodium lenken

Betrachtet man zufällig den Kontrast der Aufbauten im Verhältnis zur deutschen und der britischen Admiralität insbesondere der Mützenbezüge, wir dem Verfechter der Weißen Flotte das Auge schmerzen .Die gebrasten Deckel seiner Admiralität leuchten in einem schneeweißen Farbton, wobei die Aufbauten eher in einem Lichtgrau daherkommen . Ich denke nicht das der britische Admiral etwas anderes als einen weißen Mützenbezug trägt……..fragen? Punkt.

Farbe ist ein durch das Auge und Gehirn vermittelter Sinneseindruck, der durch Licht hervorgerufen wird.

Scheinbar gibt es bei den Vertretern der Weiß- Fraktion ein Kommunikationsprobleme zwischen Auge und Gehirn.

Auch kann es zu Verwechslung mit den Butterschiffen der Weißen Flotte kommen. Hier bezeichnet man mehrere deutsche Fahrgastschiffgesellschaften sowie auch die Gesamtheit ihrer jeweils (meist weißen) Fahrgastschiffe als die Weiße Flotte.

Richtig aber ist, das es Überlegungen gab ,die Farbe Weiß als Tarnfarbe zuzulassen, besonders schien diese Art der Tarnung für die neue entstandene U-Bootwaffe Sinn zu machen. Die Taktik sah vor, das die U-Boote in der Nacht den Kampf gegen Überwasserziele mit Bord Waffen aufnahmen. Da das U-Booten im aufgetauchten Zustand ein leicht auszumachendes Ziel war, wurden U-Boote oberhalb der Wasserlinie in Cremweiss gestrichen.

Ich höre jetzt schon wieder die Skeptiker unter euch….Waaas weißes U-Boot in der Nacht , der Spinnt der Farblastfahrer ……………….gut ,eine Frage an alle: welche Farbe hatte der Eisberg, mit dem die Titanic in der Nacht zum 14. April 1912 gegen 23:40 Uhr kollidierte ? …..noch FRAGEN

Hier das Original

Selbst Nachfragen beim Ministerium der Verteidigung und beim Amt für Wehrtechnik und Beschaffung konnte oder wollte mir keiner bestätigen, das die Schiffe der Marine jemals einen weißen Anstrich zu Schiffstarnung erhalten haben.

Meine Behauptung bezieht sich hierbei nur auf die Fregatten der Köln-Klasse und den Zerstörer 101 der Hamburg -Klasse, also den Kampfeinheiten der Flotte. Unterstützungseinheiten und Versorger bzw. Boote der Flotte finden hier keine Beachtung oder Achtung. Schulschiff Deutschland und die Gorch Fock bilden eine Ausnahme, da diese Einheiten keinen militärischen Zweck dienen bzw. einen unklaren Ausbildungs und Represaliauftrag hatten und daher in eine neutrale Farben gehalten wurde…..!

Hierzu habe ich einen Recherche Anfrage an das Militärhistorisch Archiv in Freiburg gestellt….hört-hört

Das Bundesarchiv hat mir dazu wie folgt geantwortet

 

BMVg Bonn, den 01.04.1969
Abt. Marineamt

Betr.: Ergänzung der MDv 13/5 „Tarnanstrich Marine“

ZDv Nr.31 hier Fachanweisung Anstriche und Tarnung in der Flotte und dem Flottenkommando gem. NATO-BEFEHL Nr.2122..1969 Einheitliche Tarnschema für zur See fahrender Einheiten.

Die folgende Ergänzung ist mit dem Tage der Bekanntgabe, spätestens jedoch bis zum 31.07.1969 in die MDv 10/5 (Tarnanstrich für Überwasserfahrzeuge der Marine) einzuarbeiten. 

Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung Entnommen aus Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung

Für alle Seegehenden Einheiten der deutschen Marine gilt Befehl Nr.Pa.3122 von 1958 /MDv der Marine Abschnitt 5.2. Farben der Außenanstriche

Überwasserschiffen und Betriebsfahrzeuge ausgenommen WFS „Planet “ SSS „Gorch Fock“, Öl-und Fäkalienschuten, Bereitschaftsboote ,Kutter, Pinassen und Beiboote ,Landungsboote, Schulschiff Deutschland

Herabsetzen der Sichtbarkeit in See bei Tag einheitlicher grauer Anstrich Gemisch Schiffstarnfarbe Nr.31 Hellgrau /Fehgrau

In der Dämmerung/Nacht operierende Einheiten einheitlicher Anstrich Schnellbootsweiß =Gemisch Schiffstarnfarbe Nr. 30 ( weiß ) und Nr.31 (grau) im Verhältnis 2:1

Dieser Regelung zur einheitlichen herabsetzen der Sichtbarkeit“ Tarnung“ wurde bis 1972 durch den ständigen Befehl der Nato/Flotte geregelt.

Ab 1972 regelte das Bundesamt für Wehrtechnik das Tarnschema für alle Einheiten der Bundeswehr und ziviler Institutionen.

Ab 1985 Regelten die Mitglieder der Nato die Tarnschemen ihrer Einheiten in einer einheitlichen Farbgebung. Das Wehrwissenschaftliche Institut für Werk- und Betriebsstoffe regelt hierbei auch die Tarnmuster für das Meer

Die Verwendung der Farben bei der Bundeswehr ist durch die Technischen Lieferbedingungen des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung BWB geregelt

Tarnanstrich erfolgt gem. Einsatzprofil der jeweiligen Einheit. Weiteres Regel ZDV 31.2 der Marine von 3/1959 hier: Sonderanstriche der Bundes Marine.

Die BASF Badische Anilin- & Soda-Fabrik Aktiengesellschaft und die I. G. Farben AG waren bis 1972 durch das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung für die Ausstattung und Belieferung der Bundswehr mit Farben, entsprechend der Fachanweisung“ Anstriche und Tarnung“ des Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung beauftragt. Anfragen beim Stammwerk der BASF in Ludwigshafen ergaben, das Auskünfte aus deren Archiven erst ab Ablauf der Verjährungsfristen im Oktober 2021 mit dem Hinweis der Geheimhaltung und der Urheberrechte aus den Patenrechten erfolgen dürfen.

Folgende Lichtbildaufnahmen wurden in den Archiven des Militärarchiv gem. Ihres Rechercheauftrags Nr. 324/2017 hier zum Thema„ Weiße Flotte“ gefunden.

Zum Rechercheauftrag „ Die weiße Lady“ wurden in den Beständen des Militärarchives folgende Treffen angezeigt:

Recherche zum Thema“ Weiße Flotte“ ergab………….

 

Weiße Flotte von Helgoland

Weißer Schwan der Ostsee

 

Die Weiße Lady von Schlicktown

Abschließen kommen wir und der Prüfungsausschuss des Bundesarchives zu dem Ergebnis,

das es zum jetzigen Stand der Recherche,

  • keine eindeutigen Erkenntnisse und
  • oder Beweise gibt, die einer Behauptung,
  • es gab und gibt weiße Schiffe in der Marine ,

standhalten würde.

Im Auftrag für das Bundesarchiv

Die Kosten für diesen Rechercheauftrag trägt der Auftraggeber oder die Ungläubigen unter Euch!!!

Gez. Der WPA und Farblastfahrer

PS: na……alles klar oder noch Fragen?

Rezept des Monats April 2018

Moin Besatzung  !!
Viel Spass mit dem April Rezept .
                                                                                                                  FISCHRAGOUT IN SAHNESOßE
 
200 g Zuckerschoten
150 g Kirschtomaten
2 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 kl Stck frischer Ingwer
1  kl Dose 
2 EL Pflanzenöl
200 g frische Champignon
250 ml Gemüsebrühe
200 ml Sahne , mindestens 30 % Fettgehalt
2 EL Creme fraische
Salz
Cayennepfeffer
1 Spritzer Limettensaft / Zironensaft
600 g weißes Fischfilet  z. B Kabeljau, Rotbarsch, HeillbuttPfeffer
 1 EL Zitronensaft
 Das Gemüse waschen und putzen. Die Zuckerschoten schräg halbieren. Die Tomaten ebenfalls halbieren, das weiße von den Frühlingszwiebeln hacken und das Grüne in schmale Streifen schneiden. Den Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Den Mais gut abtropfen lassen. In einem Topf das Öl erhitzen und das Weiße von den Frühlingszwiebel, sowie den Knoblauch und Ingwer anschwitzen. Die Zuckerschoten und Pilze zugeben und 2-3 Minuten mitbraten. Die Tomaten und den Mais unterrühren mit der Brühe und Sahne ablöschen, die Crème fraîche einrühren, salzen und pfeffern und bei mittlerer Hitze 6-8 Minuten köcheln lassen. Mit Limettensaft abschmecken. Den Fisch waschen, trocken tupfen, in mundgerechte Stücke schneiden, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen und auf die Gemüsesauce legen. Zugedeckt bei niedriger Temperatur 5-7 Minuten gar ziehen lassen.
Reis dazu und …… schmecken lassen !!

Aus der Reihe Mythen-Epilog

Nachtrag zur meiner Sicht um Thema Äquatortaufe

Epilog…

Ich habe auf diesem Wege versucht aufzuzeigen wie und warum diese Art von maritimem Brauchtum so gute 100 Jahre deutsche Marinegeschichte durch vier oder fünf Marinen überlebt hat.

Manche Elemente sind weitaus Älter, manche findet man in liebevollen Dichtungen, Geschichten und Seemannsgarn.

Alten Aufzeichnungen zur Folge, sollen schon meine direkten Vorfahren ,die alten Nordmänner, bei der Überquerung des Atlantik, zur Besänftigung ihrer Gottheit, sich die Bärte vom Schmutz der nördlichen Halbkugel gereinigt haben und zur inneren Läuterung ein vergorenes Getränk eingenommen haben .

Selbst auf der Santa Maria, dem Flaggschiff vom alten Columbus soll es diese Art von heidnischen Bräuchen gegeben haben.

Nur so war es möglich, eine Gemeinschaft von Seemännern zu formen, denen es möglich war, das heutiges Amerika zu entdecken….also ohne Taufe kein Amerika!!!!!

Leider wurde dieser Brauch zur Erlangung eines Wirgefühl, zur Schaffung einer Gemeinschaft, einer Bruderschaft von Seemännern, ein Ritual um aus Seeleuten….Seemänner zu machen, durch einem im Januar 2011 erscheinenden Bericht der Bild-Zeitung, die sich kritisch über die praktizierte Äquatortaufe auf dem Segelschulschiff Keuch Fock geäußert hat, verboten.

Bei der Deutschen Marine ist die Äquatortaufe durch Weisung des Inspekteurs der Marine seit 2011 offiziell abgeschafft. Zuvor war sie unter Einhaltung des strengen Regelwerks des Befehlshabers der Flotte, unter dem

Freiwilligkeitsprinzip, unter Achtung der Menschenwürde und unter Aufsicht der Schiffsführung und des Schiffsarztes gestattet.

Ich kenne keinen von der Fock, der sich auch nur im geringsten, über das Taufritual beschwert hat…. Diese wird im übrigen gerade für sage und schreibe 100 Millionen Euro renoviert………!

Die Baukosten betrugen bei der Indienststellung gerade mal 8,5 Millionen Deutsche Mark. Betrachtet man die Inflation seit 1958 und die Währungsumstellung auf den Euro so ergibt sich daraus, das man die Keuch Fock zum heutigen Zeitpunkt 3x Bauen könnte,,!

Noch heute hält das Band, was vor langer Zeit gespleißt wurde, uns zusammen.

In keinen der Teilstreitkräfte gibt es solch eine Verbundenheit, wie bei uns Seeleuten und Seemänner.

Die Verbundenheit zur See bleibt ein Leben lang Bestandteil unseres wirken.

Es zieht uns immer noch ans Wasser, wer hat noch nicht verträumt der Toilettenspülung hinterher geschaut……?

Ich für meinen Teil finde, dass der Marine heute etwas wichtiger verloren geht.

In einer Zeit in der unsere Marinesoldaten durch die neue Auftragslage mehr Stehzeiten in See haben ,

durch das familienfreundliche Konzept unserer Verteidigungsministerin….um 16:00 Uhr ist Feierabend alle gehen nach Hause, keiner Schläft mehr an Bord ,

mein Zuhause war früher dort, wo unsere Lady festgemacht hat, bzw. der Vorpickfahrer geankert hat.

selbst im Seemännisch Lager, „ehemals Vorpick“, gehen beim Verlassen, die Lichter sensorgesteuert aus!

zwei Besatzungen für ein Schiff…..,

wenn der Heizer kein Ölfuss ,sondern Schifftechniker ist ,

es keine 11er mehr gibt,

der Smut ein Dinosaurier ist…..

Die Braunschweig war eine Waffenplattform ……..

Die heutigen Einheiten sind bewaffnete Wohneinheiten

wer von Euch war in letzte Zeit mal auf einem modernen Kriegsschiff der Deutschen Marine??

Ich war neulich auf dem EGV Frankfurt am Main

Mir wurde erst im Nachhinein klar was anders war, nicht die mehrgeschlechtliche Besatzung „Männer-Frauen-Heizer“, der AGA jetzt BGA heißt, es keine Klappkojen mehr gibt, nicht die geräumigen Schlaf – und Wohnräume.

Es keine Vorpick, sondern das Seem.-Lager gibt…………,

man erst nach passieren eines Drehkreuz auf die Stelling bzw. an Bord kommt.

die Schiffe der Marine richten nicht mehr!

Waaas werdet ihr sagen……!

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich 1982 die Braunschweig, die zu diesem Zeitpunkt im Arsenal lag, betreten habe.

Über die Stelling, vorbei an OMT Güttler, der als UvD die Aufgabe hatte, uns Rotärschen an Bord entgegen zu nehmen.

Die erste Nase die ich eingeatmet hatte, dieser Geruch, nach kaltem Bauer und alten Abgase aus den Maschinenräumen, der Geruch als ich das erstmal ins Deck kam…….der Duft der letzten Seefahrt, eine leichte Note von Tiroler Nussöl und Wäschesack.

Die Braunschweig atmete und lebte…..!

Wer vom Crew Treffen 2017 kann sich noch an die Besichtigung der Augsburg erinnern……..genau! , ihr versteht mich, trockener Hals und Lippen.

Mein erster Gedanke, als ich wieder auf der Pier stand waren die Worte meines VPF „EINLAUFBIER „

Heute richten die Schiffe nicht mehr….die gereinigte und gefilterte Luft im Inneren der Schiffe, frei von Zusätzen und Allergiker freundlich, ein veganes Kriegsschiff eben.

Der Heizergruss heute eher an das Abbrennen einer Duftkerze erinnert , wir durften früher das Oberdeck spulen, nachdem die Heizerei abgehustet hat….. „Heizer Fall Out“ sag ich nur,

von Turbinenfahrt will ich erst gar nicht anfangen.

Komisch, ich kann unsere Lady immer noch riechen!

Wenn beim Auslaufen der Schiffe kein Marinemusikkorps mehr „Junge komm bald wieder,…. bald wieder nach Haus“…….sondern die Kameraden von der fliegenden Feldpostnummer „Über den Wolken“ zum Besten geben

es nur noch einen losen Haufen von Verwendungsreihen und Dienstgradgruppen gibt,

keine Divisionen oder Korporalschaften,

in einer Zeit wo Seefahrt doch noch Not tut ………

es kein Band mehr geknüpft wird, das uns Seefahrern von anderen unterscheidet und zusammenhält….

Das Band mit dem Namen…Ich bin Getauft.

Egal welches Ritual oder Zeremonie es bedarf um aus einen losen Haufen eine Gemeinschaft und ein Team zu formen, es einem das Gefühl gibt…ich gehöre dazu…..auch heute noch.

Wer erzählt heute, nach so vielen Jahren, nicht seinen Kindern, Freunden, Fremden, Frauen, von der wahrscheinlich besten Zeit seines Lebens, oder….!?

Ach so, wir sehen uns ,ich freue mich auf Eure Geschichten…..bis gleich!

Mit freundlichen Grüßen

Roland

WPA und Vorspringfahrer

Hier zwei Dinosaurier