Heizereinerlei

“Fregatte

Vorwort der Redaktion

Die Redaktionsmitarbeiter verweisen bei dem nachfolgenden Textbeitrag auf das deutsche Grundgesetz, im speziellen auf den ​​ Paragraphen 1 und den Artikel 4 , 19 und 5​​ Absatz3 die da lautet:​​ 

Artikel​​ 4

Jeder hat das Recht und die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des Religiösen und weltanschaulichen Bekenntnis ​​ 

Artikel19:​​ 

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freier Meinungsäußerungen, dieses​​ Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeglicher Art ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Artikel​​ 5​​ Absatz​​ 3

Die Kunstfreiheit ist ein Grundrecht,​​ das dem Schutz künstlerischer Ausdrucksformen dient

Die Kunstfreiheit zählt zu den Kommunikationsgrundrechten und ist daher wesentlich für die demokratische Grundordnung .

 

Sollte sich jemand durch die folgenden Geschichte und einige der darin enthaltenden​​ Textpassagen, ​​ in seinem Glauben und Moralvorstellung gestört fühlen, so sollte er sich an dieser Stelle ausloggen.!!!

 

Am Anfang herrschte Dunkelheit und Kälte…..

es ward wüst ​​ und wirr,

Finsternis lag auf dem jungen Planeten mit dem Namen Erde.

 

 

Der​​ Herr betrachtete seine Schöpfung konnte sie aber wegen der Dunkelheit nicht betrachten ,drum sendete er seine Engel aus um seiner Schöpfung ins rechte Licht zu setzen .Diese konnten aber nicht die göttlichen Generatoren und Lichtmaschinen in Gange bringen​​ um auf Erden Licht werden zu lassen. Der Herr überlegte lange, all seine Heerscharen die er auf die Erde entsandte konnten das göttliche Feuer nicht entzünden. Was wart zu tun? Alsdann griff der Herr in die göttliche Trickkiste. Schon einmal hatte er ein Wesen erschaffen um den einsamen Adam im​​ Garten Eden sein Junggesellenleben , in Form eines treuen und gehorsamen Weibe, zu beenden. „lang lang lang ist‘s her“ DANKE!  ​​​​ Adam hatte dafür schon eine Rippe geopfert, der kam also nicht mehr in Frage.

Die​​ Werkstoff und Vorratsbunker waren nach dem 6.Tag ausgeschöpft und es herrschte gähnende Leere auf dem Werkstoffhof. Also besann der Herr sich einer alten Tugend ,die im Verlauf der Menschheitsgeschichte noch eine große Rolle spielen würde.“ Ist die Last auch noch so Leer ,in den Ecken gibt es Meer. Er fegte mit dem göttlichen Besen durch alle Ecken seiner himmlischen Baustoffzentrallen. Nach getaner Arbeit wollte der Herr eigentlich Ruhe, heute wart der 7.Tag.

 

Er betrachtete lange den himmlischen Kehricht,,,,,, Teer-Kohle-Schmiermittel-Blaumann-,,,,

Der Herr überlegte nicht lange, er nahm die gefundenen Zutaten und presste die Masse mit seinen gewaltigen Händen ​​ zusammen und formte eine neue Gattung Mensch. Als der Herr den fertigen Menschen betrachtete war​​ er nicht zufrieden, eine Zutat fehlte noch, er schaute nochmal in die hintersten Ecken seiner Baustoffhandlung. Ganz versteckt, beinah hätte er es übersehen ,fand er die fehlende Zutat….Eisenerz! Als er diese zum neuen Menschen hinzufügte wart er zufrieden. Das war die eine fehlende Zutat….mit heißem Odem hauchte er seinen neuen Menschen das Leben ein.

Zufrieden lehnte der Herr sich zurück und sendete seinen neuen Menschen ,den er nach der fehlenden Zutat benannte ​​ „ERZ-ENGEL“ hinunter auf die finstere und​​ kalte Erde, damit er diese mit Licht erfüllte und gegen die Kälte ordentlich Einheizte.

Während der Herr sich am 7.Tage ausruhte, begab sich der neue Mensch hinunter auf die junge Erde um diese mit viel Geschick in Bewegung und Rotation versetzte. Als die​​ Sonne zum ersten Mal im Osten aufging, erfüllte das den Herr so sehr, das es ihm Warm ums Herz wurde. Fortan gab er den neuen Menschen, der die junge Erde so einheizte ,den Spitzname „Einheizer“.

Viele Mond verbrachte der Einheizer ​​ auf der Erde, um die junge Erde am Laufen zu halten. Es gab Tage, da ging die Sonne nur jeden zweiten Tag im Westen auf. Der neue Erdenbürger wart unzufrieden und Adam war zu Beschäftigt um eine Hilfe sein.

So klopfte er an das Vorpickschot um dem Herr sein Leid zu klagen und seine Unzufriedenheit mit der Gesamtsituation auf dem noch nicht rund laufenden Planeten kundezutut .​​ 

Der Herr nahm sich seiner an und sprach: Ich verstehe dein Leid und so gehe hinaus und wandele  ​​​​ auf Erden. Finde einen Ort und versammle ​​ deines Gleichen​​ um dich herum, um die Arbeit zu gleichen Teilen aufzuteilen, damit an allen Tagen, die da nun kommen werde auch weiterhin alle Zahnräder meiner Schöpfung wie geschmiert ​​ laufen.

Und so begab sich der Einheizer zurück auf Erden und wandelte über den fehgrauen Planeten, wie es ihm der Herr befohlen hatte……am10.Tag aber fand er an den Ufern des mächtigen Weser jenen Ort, der bis 1997 n.Chr. die Stätte sein sollte, wo er sich reproduzieren konnte, um Generationen von Einheizen anzuleiten , es ihm gleich zu tun​​ um auf seinen Spuren mit zu wandele. Er nannte diesen Ort​​ 

 

Brutstätte für​​ Reproduktion​​ Angehende​​ kohlentrimmer und ​​ Einheizer……

An den Ufern des Weser sollten die Jungen Menschen die Grundlagen des Einheizen erwerben um sodann ​​ Gestärk und Gefestigt ihre​​ Wege hinaus um die junge Erde zu ziehen um alles was da dampfte und zischte, sich drehte und bewegte, weiter mit Leben zu erfüllen.

 

Dem 1. Einheizer oblag nun die Aufgabe, den Jungeinheizern das Einheizern an der neuen Brutstätte näher zu bringe und auf​​ die Aufgabe die da kommen vorzubreiten.

Ein Ritual der ersten Stunde war das abendliche Salben der schmerzenden Füße. Da die Jungheizer zu dieser Zeit noch keine Fusskleider trugen und die Fußsohlen leicht rampuniert waren,. griff der 1.Heizer zu jener Zeit in die medizinische Trickkiste und fette die Füße mit einer Mischung aus Paraffin und einem Leichtlauföl HDW 50/70 ein.​​ 

Bis heute werden Heizer deshalb liebevoll als Ölfüsse bezeichnet……..! Echt,…..kein Scheiß​​ 

 

In der Neuzeit, kurz nach der Steinzeit,​​ wurde die Kunst des Heizerns von den Ur Ur Ur Nachkommen des 1.Einheizer auf der neu entstandenen Schule, der TMS an der Unterweser gelehrt und geteert.​​ 

 

Gemäß alte Aufzeichnungen im  „Buch der Heizer“ wurde der 1. Einheizern vor einer großen Flut gewarnt​​ und wurde beauftragt, ein großes eisernes ​​ Schiff, ein Fregattenschiff, zu bauen, um damit sich und seine​​ Gefolgseinheizer zu retten. Die große. Flut von1962 ​​ dauerte mehrere Tage. Selbst die Ufer des großen​​ Weser waren mit Wasser bedeckt

 

Pergament Museum Berlin

 

Trenne dich von deinem Haus, baue ein Schiff!
Das Schiff, das du bauen sollst sei fregattenförmig…
Der Wassertiefe gleich bedache es.
Nicht soll sehen die Sonnen sein Inneres (ohne Bullaugen), bedacht sei es oben und unten!
Verstärkt seien die​​ Ausrüstungen, die Verstrebung sei stark, mache alles solide!

​​ Nutze die Macht des maschinenbetriebenen Vortrieb ​​ 

Unterweisen deines Gleichen in dieser Kunst

Erwecke die Maschinen mit dem was dir die Natur gibt, die da sind

„Kohle-Diesel​​ -Schweröl-Spiritus-Hoppelopa“

Und so entstand sie “die Wiege der Heizerei“

Technische Marineschule Brake Lehrgruppe GA

In Brake (Unterweser) diente die 1936 erbaute Admiral-Brommy-Kaserne als Technische Marineschule (TMS). Wer für eine technische Verwendungsreihe vorgesehen war (Dampf­technik, Antriebs­technik, Elektro­technik und Schiffs­betriebs­technik) startete dort in Grundausbildung (Lehrgruppe GA) seine Kariere bei der Marine. Der komplette Ausbildungsbetrieb wurde 1997n.Chr. an die Marinetechnikschule Parow verlegt. Die Gebäude der Admiral-Brommy-Kaserne wurden 2000 abgerissen.

Alsbald füllten sich die Klassenräume und die Gläser der neuen Generation der sogenannten Oelfüsse. Tausende von Neuen Menschen drängten in die Heizerstätte.

Alle ​​ waren​​ seinem den Ruf gefolgt.​​ 

Aus allen Teilen der jungen Erde.

Ob Norden Süden Osten Westen nach Brake kamen nur die Besten.

Ein ausgeklügeltes System, filtert die Spreu vom Weizen-bier

Hege und Aufzucht oblag dem 1.Heizer

365 Tage Paarungsbereitschaft

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Hier ein Stabsbootsmann der ersten Stunde aus der Lehrgruppe: Schmierstoffe ,

leicht entzündliche Stoffe und Einspritzpumpen

Leitspruch des Lehrgang „auf die Umdrehung kommt es an“

 

Ihm alleine oblag es, der heranwachsenden Brut, die physikalischen Wirktrunksprozesse und der Befeuerung unter Zugabe von Sauerstoff und Brandbeschleuniger nahezubringen, unter Einhaltung der allgemeinen UVV. Dieser 3 monatige Fachlehrgang befähigte die Jungheizer nach bestandener Abschlussprüfung ihren Dienst in und auf der Flotte anzutreten.

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Hier eine Gruppe Prüflinge nach ihrer Facharbeit „Heizergruss“

 

Wie in der guten alten Zeit, so wurde auch in der Neuzeit die Ausbildung der Jungheizer durch den Ältesten der Brutkolonie angeführt. Hier waren praxisnahe Ausbildung in Kombination mit Rollenspiele der Schwerpunkt der Hege und der Aufzucht. Der Brake-Heizer zeichnete sich durch 365 Tage Paarungsbereitschaft aus

 

Körperliche Ertüchtigung in Verbindung mit praxisorientierter Anlegen der persönlichen Schutzausrüstung “Landgang“ unter Gefechtsbedingungen bildeten den Schwerpunkt der Ausbildung zum Kohletrimmer.

 

 

Das erste Ausbildungsjahr verbrachte der angehende Brake – Heizer mit den Studium der Schmier- und Brennstoffen. Hierzu gehörten auch Exkursionen an die Produktionsstätte ​​ der Brennmittel. Hier erlernen​​ die angehenden Kohletrimmer, die unterschiedlichsten Produktevielfalt ​​ anhand einer Geruchs und Geschmacksverkostung zu Differenzieren

Hier eine Gruppe Jungeinheizern nach der 1. Verköstigung im Duisburger Hafen

 

Gebärden und Industriesprache an der renommierten Pariser Pantomime Schule ​​ waa- höma- ​​ dat und wat, sowie eine einwöchiger ​​ Messer- und Gabel Lehrgang bei Jan Paul Kombüss vervollständigte die Ausbildung zum Storker​​ 

 

Sei jeher legt die Heizerei einen Schwerpunkt ihrer Ausbildung auf die körperliche Ertüchtigung​​