“Fregatte

Aus der Reihe Mythen Teil5

Aus der Reihe Mythen und Aberglaube Äquatortaufe TEIL 5

Die heilige Linie ist erreicht, wir schreiben den 17.November 10:00 Uhr Zulu.

Die Fregatte Braunschweig schickt sich an die nördliche Hemisphäre zu verlassen und die Heilige Linie mit südlichen Kurs zu passieren.

      Hier eine Originalaufnahme der heiligen Linie

Zur allgemeinen Info:

Die Wassertemperatur beträgt 17,5 C …. ,Luftfeuchtigkeit 84 %….., 38 C. Außentemperatur und 2990 mtr. Wasser unter dem Kiel .
Wir befinden uns ca. 4150 nautische Seemeilen von unserem 8100 km Heimathafen entfernt im Niemandsmeer.
Der nächste Oberflächenkontakt befindet sich 1 Tag 17 Std und 36 min. entfernt auf der Inselgruppe Sao Tome.
Auf 360° liegt Ghana.
Alkoholische Bestände in XII Z O sind Stabil, Perry wurde niedergekämpft, Verbandsalkohol und Früchtecocktails wieso auch immer, bedenklich knapp.
Die in letzter Zeit gehäuften Prellungen der Seem.-Korp. ,wurden erfolgreich mit Eisspray aus dem San.-Bereich professionell versorgt und behandelt .
Der Stb. Kettenkastenfahrer hat den Kettenkasten erfolgreich per Hand gelenzt.
Wachplan steht……!

In ca.5900 km Luftlinie entfernt liegt das Mannschaftsheim ……43 rot, …rot 43 Händchenschnitzel mit Pommes!

Das Mannschaftsheim in der 4 Einfahrt

Zur Info an die Heizerei. ……Rote Wurst aus Voglers Bayernhaus lecker, lecker. ca 5902 km entfernt.

Orginal Aufnahme aus dem Michelin Restaurantführer

Der Golf von Guinea zeigt sich von seiner besten Seite.
Die Fregatte Braunschweig liegt mit stehender Welle auf der befohlen Warteposition.
In der Vorpick ist es still, aber es brennt noch Licht .
Nur noch wenige Kabel bis zum G-Punkt…….“göttlicher Punkt „ natürlich.

Hier treffen der Äquator und der Null-Meridian aufeinander .
Für Un-Seeleute ,der 0 – Breitengrad trifft auf den 0-Längengrad.
Neptun schafft beste Bedingungen für die anstehenden Wasser- und Reinigungsspielen auf der Braunschweig.
Die letzten Widerstandsnester tief unten im Schiffskörper wurden zerschlagen und die Abtrünnige ergaben sich der allgegenwärtigen Kraft unseres Erleuchtet und Heilbringer seiner Majestät Neptun.

Hierzu das aktuelle Lagebild aus der OPZ Ozeanischen Parteien Zentrale über SLA und UT.
Es spricht der oberste Erleuchtete der Partei „Ja zur Taufe“ Kptl. UJO
Moin ihr Getauften und Erleuchteten, Guten Tag ihr Normalsterblichen , ungetaufte Pack und Unseeleute.

Zur Lage:

Die Fregatte Braunschweig beindet sich im Rahmen der AAG 119 /83 mit einer nicht überschaubaren Anzahl an Ungetauften auf den Marsch in die geheiligten Gewässer unseres geliebten Neptun.

Auf unseren Marsch ins äquatoriale Tauf-und Reinschiffseegebiet musste wir Tribut bezahlen. Wir opferten unseren Fregattenkommandanten Ertel und mussten einem nicht näher bezeichnet Ari „zum wiederholtenmale“ seinen Arm eingipsen.

Aus dem deutschen Land wurde über Umwege der Hartmannkapitän an Bord der Braunschweig verholt, um den Seelenverkäufer F225 in die heiligen Tauf- und Geburtsstätte der Getauften zu steuern.

Auch musste ein nicht näher bekannter Sossenkönig mehrfach gewickelt werden

In wenige Klicks wir nun unsere geliebte Braunschweig von zentnerschwere Morast und Schmutz der nördlichen Halbkugel gereinigt und erleuchtet .

Die Staubgeborenen werden sich nun endlich von ihrem seit der Geburt anhaftenden Staub und Schmutz befreit können.

Hier eine Gruppe von Verstaubten Seeleute. Die Grünlichtlampe macht den Morast und Schmutz für das menschliche Auge erst sichtbar.

Zum Kräftevergleich
Es stehen 200 Ungetaufte und Ungläubige der geringen Anzahl der Bruderschaft der Erleuchtung gegenüber.
Die Fregatte Braunschweig operiert in unbekannten Gewässer.
Jeglicher Kontakt zum Flottenkommando und der Bier Akademie in Schlicktown sind abgebrochen.

Zum Kräfteausgleich wurden in einen genehmigten Nottaufe, unter erschwerten Bedingungen ,zur Aufrechthaltung der Äquatortaufe wenige Lichtgestalten der Braunschweig in den heiligen Kreis der Bruderschaft eingeführt. So auch ich OG Berghorn, mein Taufname ist kleine Sprotte

In den letzten Tagen und Wochen wurde gemäß der Bestimmung des Flunderevangelium die Braunschweigfregatte schiffstechnisch und seemännisch in eine schwimmende Tauf-und Reinigungsanstalt umgestaltet ,sodass von Seitens der Schiffs Führung und der Abgeordneten der Partei der Getauften und Vertreter seiner Heiligkeit auf Schiffsplanken wandelnden , ein eindringen und überqueren der heiligen Linie unseres Erleuchtet zum jetzigen Zeitpunkt nicht, aber auch gar nichts mehr im Wege stehe.
Selbstverständlich ist dieser Tag als „Neptunfeiertag“ gegen Übungen gefeit. Jeder Soldat soll sich in Muße und in Ruhe auf das große Ereignis der Schmutzbefreiung von der nördlichen Halbkugel vorbereiten. Der Tag steht völlig im Schatten dieses Ereignisses und so soll auch nur davon berichtet werden.
HABE FERTIG…….!
Sssssssssssssssssssssssssss…………………!

An alle Stellen , hier spricht die OPZ:
Befehl an alle Stellen……..
-Herstellen des Äquatorialen Verschlusszustand
-Der äquatoriale Fahr-WO auf die Brücke

2ÄWO2  Äquatorialer Waschhabende Offizier

-An Posten Maschinentelegraf….
beide Maschinen Umdrehung für 2 Knoten

-An den VPF, …..Kettenkästen jetzt lenzen…….!
-Posten Rettungsboot auf Station Uwe weiß wo!

Hier der Posten Rettungsboot bei seiner konzentrierten Arbeit

-Gefechtsrudergänger auf die Brücke, der Lotse für die äquatorialem Gewässer „will come alongside ship in a few minutes“
Ungetaufte Pack und verlauste Unseeleute gem. Tagesbefehl anlegen des ÄGA Äquatorialem Gefechts Anzug mit festem Schuhwerk.

Die erleuchteten Ritter und Vasallen bitte auf die Schanze, um die Ankunft unserer feuchten Heiligkeit und seines Hofstaates an Steuerbord gemäß desFlunderprotokol mit einer Döschen pasteurisiertes Tropen-Becks ihre Referenz zu erweisen.

-Ausgabe der Action-Snacks an die Täuflinge, Unabhängig von Dienstgradgruppen und Verwendungsreihen

-Pampersausgabe in der Wäscheslast .
-Abgabe der Freiwilligkeits -und Verzichtserklärung in der Wachtmeisterei.
-Verweigere der heiligen Zeremonie den Raum der Schande /Nebellast .

Aaaaaaattika Pantry hat geschlossen!

-die Taufwilligen mögen sich auf der Back im befohlenen Anzug einfinden, um die Ankunft unserer feuchten Heiligkeit und seiner holden Gattin in würdevollen und demütiger Haltung Ehre zu erweisen.

Durchsage SLA…..kein Wellendrehn……kein Sonar….kein Müll Außenbords !

Signaldeck: äquatorialen Hilfstandes setzen, Romeo vor!

Hier die sehr seltene Aufnahme des ÄQUATORIALES HILFSSTANDER
Bravo Echo Charlie Kilo Sierra

An den Funkraum.: Befehl
Absetzen der Meldung ans FHQ……gem. Handbuch kleines Flotten Einmaleins

……Foxtrot Bravo India Nortpol Indianer Toillete Charly Tango Foxtritt…..
Fregatte Braunschweig is not in the condition to fuck.

Hier eine Gruppe von Ungetauften Heizern aus dem letzten Jahr!
An die Kombüse. …..Die Taufzerialien in den Stb. Klarmachraum verholen.
-Dampf auf alle Kochtöpfe .


Der Speiseplan und die Menüfolge können ab sofort bei ihrem ihnen zugeteilten Taufpaten und Mediator eingesehen werden.
Änderungswünsche können gem. ZdV 12Z0 eingereicht werden, oder direkt an den Zuständigen Zeremonien Smut „ZZS“ gerichtet werden.

Der ZZS beim Feintuning der Taufzerialien

ENDE Teil 5

Fragen ??

Aus der Reihe Mythen Teil4

Aus der Reihe Mythen und Aberglaube Äquatortaufe Teil 4

Nach kleiner schöpferische Pause wieder da………….!

Die Fregatte Braunschweig hat am 14.11 1983 den Hafen von Douala/Kamerun verlassen und läuft seit 2 Tagen mit westlichen Kursen in Richtung Äquator.

Unser geopferter KommandantenErtel war durch den aus dem deutschen Lande herbeigeführte Hartmannkapitän ersetzt.
Die See zeigte sich ruhig, leichte Dünnung von achtern in dieser lauschigen Nacht, kurz vorm Mittelwächter „backen und banken“.
Die letzten Römer kamen aus dem San-Bereich ,um sich ihre Vitaminspritze abzuholen ……..oder so!!!!!!

der Rudergänger lang um 06:13 Uhr mitteläqutorialer Zeit gemütlich im Cord, bei gedämpften Licht des Kreiselkompasses.

Der VPF hat noch eine Lage Feudel für das nächste Reinschiff klargelegt und gönnte sich bei Kerzenlicht schnell noch einen Kujambelspezi mit Schuss ,

die Bootsmanngruppe lag schon in der Koje, …….na ja, fast!!

Von B.b. Eumel, -Roland B.-NN- ,Haircutter Hoscheck ,- Fred Ö.- Michael N.- Gerd P.
die Bootsmannsgruppe mit Fred Ö. Seem.-Nr. 2

Da war es wieder, dieses Rauschen in der SLA und das Knistern im UT…..!
Zuerst nur leise, dann lauter und lauter, wie aus weiter Ferne. ………
An alle Stellen, hier ist das Vorzimmer der Unterwasserkristallpalast,
ich stelle durch…bitte warten sie….pleace hold the line…….bitte warten sie..pleace halten sie die Leine
#$££¥₩€$#₩¥£€##$&£€¥₩¥££££££#$₩¥¥#$………
Achtung..Achtung…..der Kristallpalast is caling!!,
Ich,…….. Triton,
Großadmiral seiner Majestät,
dem Herrscher über alle Meere, Ströme, Flüsse, Seen, Bäche, Tümpel, Moräste und Pfützen,
dem Herrscher über alle Bilgen, Ballast- Trinkwassertanks und Kettenkästen,
dem Großmeisters des Hohen Ordens des Dreizacks,
dem Herzog aller fluiden Domäne
Dem Herrscher aller Kettenlängen und Kettenkasten,
Neptuns

dem Ersten und Einzigen,
dem Beherrscher aller Marinen und submarinen Territorien,
dem Rittmeister des Seepferdchenregiments Erster Klasse
und und und— bla bla bla……

habe den ehrenvollen und erhebenden Auftrag
den bedauernswerten und schmutzigen Täuflingen
nachfolgenden Aufruf seiner Majestät Neptun aufzuzeigen und zu verlesen.
Ich erwarte würdigen Respekt

Nun höret ehrfuchtsvoll und demütig,
was seine Majestät Neptun zu sagen hat:
Ich übersetze…….

Ich Neptun,
alleiniges Oberhaupt in und unter der See,
höchster Herrscher im Reiche der Nixen und Najaden
entbiete Euch allen unseren gnädigsten Gruß
und tue Euch hiermit kund,
dass wir morgen, um 10:00 eurer Schiffszeit die Fregatte Braunschweig
in Begleitung meiner bezaubernden Gemahlin mit unserem Besuch beehren werde.

Der Grund unseres Besuches ist die freudige Botschaft, die uns vor einigen Tagen zu Gehör gekommen ist.
Wir vernahmen, dass der Kiel Eures uns wohlbekannten Schiffes die äquatorialen Meere durchkreuzt und Euch Euer Kurs in nächster Futur endlich in unsere südlichen Dominien und Herrschaftsgebiete zu führen verspricht.

Viel zu lange habe ich auf euren .Besuch in diesen Gewässern unter dem Kreuz des Südens gewartet, doch erinnern so wohl wir als auch mein Hofstaat uns mit Freuden und warmer Reminiszenz an die letzte Visite des löblichen Fregattenschiff Braunschweig in unseren Gewässern

Ein Besonderer Gruß und unser herzlichstes Willkommen
all denjenigen treuen Rittern und Vasallen, welche bis heute das Panier des Dreizacks auf dem genannten Fregattenschiff hochzuhalten und unser Regiment zu vertreten so außerordentlich löblich gelungen ist.
Auch ist mir zu Ohren gekommen, das es in letzter Zeit zu den so genannten Ejakulation praecox äquaritus, dem in Fachkreisen auch als Frühzeitiger Taufbecken Erguss bekannten Verhalten von Jungmatrosen gekommen sein soll.
Dieser Zustand entsteht durch die permanente anhaltende Vorfreude des Ungetauften Jungmatrosen auf das bevorstehende Ereignis der Äquatortaufe .
Hierbei verfällt der Deliquent in einem Schockzustand und einer körperlichen Steifheit die nur durch einen sogenannten Decksältesten mit einem speziellen Ritual gelöst werden kann.
Nur das schnelle beherzte eingreifen jener der Ältesten im Decke, welcher behutsam seine Hand an den fixierten und durch Gujambel betäuben Jungmatrosen anlegt und mit einem schnellen Schnitt eine sogenannte Barbier Cut durchführt und dem Tauferregten umgehend Erleichterungen verschafft.

Hier die geheime Aufnahme des Babier Cut

Sichtbar erleichtert, dem Decksältesten sei dank

Besonders möchte ich mich beim WPA und beim VPV bedanken, da sie in all den Jahren nie den Glauben und die Treue an mich verloren haben und so manche Algenkaltschale in meinem Namen gelenzt haben.

der VPF und der WPA bei einem nordischen Freudentanz

Darauf das weiterhin unser Licht in der Vorpick brennt, als Symbol unseres Erleuchteten und so lange das Licht in der Vorpick brennt ,ich euch immer eine helfende Hand unter eurem schneidigen Kiel halten werde.

Wir legen hiermit nun unseren treuen Rittern und Vasallen auf,
all das ungetaufte Pack welches auf den Planken dieses Schiffes wandelt
einer gründlichen inneren und äußeren Reinigung zu unterziehen,
so wie es althergebrachte Sitte in unserem Reiche ist und von uns höchstderoselbst im Buche der Seefahrer, Band 1 Paraaffen 0815 bis 4711 niedergelegt und dekretieret ward.

Dem Passieren der Schwelle ist somit erst zuzustimmen, nachdem der reinigende Prozess vollzogen und der Neuling gelobet ein neues, besseres und den Menschen Wohlgefälligeres Leben zu beginnen.
Erst dann ist der Neuling zur Taufe zuzulassen, so wie es die Verordnung des unterseeischen Innenministerium im Erlass vom 02.08.62, im Gesetzesblatt 225, in Zusammenhang mit den Paragrafen 12Z0 und 13ZO der ozeanischen Rechtserlasse und den Duchführungsbestimmungen der subäuquatorilalen Einwanderungsbehörde vorsehen.
Um Euch ein sichtbares Zeichen unserer Allerhöchsten Huld und Gnade zukommen zu lassen, so geruhen wir, in allerhöchster Person Höchstselbst der genannten Zeremonie beizuwohnen und ihre exakte und peinliche Aus- und Durchführung überwachen.

So verbleibet also in freudiger und ehrfürchtiger Erwartung unserer Visitation und Musterung

Gezeichnet
Neptunus Primus, Rex Aquaticus
Diesen Worten bleibet nur hinzuzufügen, dass jede arme aber auch jede ungläubige Seele, die gegen diese Anordnungen verstößt oder aber auch nur wegen schlechten Benehmens auffällt, mit dem größten Zorn Neptuns zu rechnen hat, denn er verstößt gegen die genannten Gesetzte und Erlasse der Unterseeischen Regierung im Unterwasserkristallpalast.

In solchen Fällen sei bemerkt, dass die härtesten Strafen vollzogen und euch der Fluch der Götter bis ans Lebensende verfolgen werde, zudem erfolgt die Aberkennung der Seefahrerabzeichen und der Zollfrei Getränke.
Die Vogelfrei sind Namentlich im Sünderregister erfasst und liegen der OPZ vor.
Weitere Rechtsmittel und Gnadengesuche sind mit sofortiger Wirkung ungültig .
Ende der Durchsage . ……!
MfG
Triton

Ende Teil 4

Vielen Dank an Roland

Labskaus

SEEMÄNNER dieser Welt…..schaut auf das Gericht.
Labskaus…….!
allen Seeleute und Un -Seeleute ,Decksgasten und Oelfüsse ist dieses schmackhafte Gericht seit Beginn der bemannten Seefahrt ein Begriff. Matrosen dieser Welt, schaut auf das Gericht.
Smut aller Orts und Kombüsen ist dieses typische Gericht für das Seefahrende Personal der Inbegriff des kulinarischen maritimen Hochgenuss auf allen Weltmeeren und dem Ostsee……!
Der Ursprung dieses Gaumenerguss liegt, wenn man meinen Unterlagen glauben schenkt, in der Mitte des 17 Jahrhundert .
Damals sollte ein SMUT aus der Not heraus diese typische Gericht der Seeleute und Matrosen erfunden haben.
Meinen Unterlagen zu folge lag die englische Flotte unter den Kommando von Lord Nelson, nach der gewonnenen Seeschlacht von Abukir gegen den Franzmann vor London auf Reede und bereitete sich auf das Einlaufen vor.
Am Einlauftag sollte König Georg III zum Empfang und Dinner auf das Flaggschiff Nelson, der HMS Vanguard kommen.
So gab Horatio Nelson den Befehl an die Kombüse heraus, dass man für den Empfang, die Lasten und Vorräte ausräumen sollte und alle Speisen und Nahrungsmittel zubereiten und für den Besuch des König zu einem Festmahl anrichten sollte .
Zum Leidwesen aller waren die Lasten und Speisekammer leer und gaben nur wenig Aussicht auf einen kulinarischen Hauptgewinn. Das letzte Bilgen- schwein war verzehrt worden, das letzte Huhn gerupft

Der Smut des Flaggschiffs, Henry Swamp, meldete diesen Leerstand an Nelson. Der war nicht erfreut und drohte dem Smut mit Kielholen und Stockschlägen auf die Fußsohlen ,wenn dieser kein Gericht zum Empfang des König auf die Back bringt.

So besann sich der Smut einer alten Köchetugend …..Ist die Last auch noch so leer, in den Ecken gibt es mehr.
So kamen aus den Lasten die Reste der Seefahrt zusammen . Zwieback, Hering, Pökelfleisch, Kartoffeln Zwiebeln, Rote Beete, Biskuit ,Gurken, zu damaligen Zeit eine Typische Auswahl an Speisen und Zutaten an Bord der Segelschiffe.

Alles Zutaten wurden durch die grobe Scheibe gedreht und feierlich auf dem Teller angerichtet.
Nach dem Dinner soll der König mit den Worten „Lob für das Essen und Chaos in der Kombüse“ sich beim Smut für dieses wohlschmeckende Gericht bedanken haben . Auch soll sich Lord Nelson beim Smut vom Dienst „SvD“ bedankt haben. Seit dieser Zeit soll es zum Labskaus Spiegeleier geben……autsch
Mit den Jahren wurde aus Lob und Chaos der Begriff Lob- Chaos, dann Lobcouse später Labskaus für dieses Matrosengericht.
So oder so soll das gewesen sein, von Seemannsgarn kann keine Rede sein…..?
Gern wird auch eine andere Variante erzählt, das ein einfallsreicher Smut habe Pökelfleisch durch den Wolf gedreht und mit anderen Zutaten wie Schiffszwieback zu Brei verkocht, weil viele Matrosen an Skorbut erkrankt und deshalb zahnlos waren.

Labskaus ist ein jahrhundertealtes Matrosengericht. Die Zutaten ließen sich gut auf den Schiffen aufbewahren. Der Name stammt wahrscheinlich vom englischen „lobs-cou(r)se“, was in etwa bedeutet: „Speise für derbe Männer“.
Nach traditionellem Rezept wird Labskaus, auf einer Grundlage aus Kartoffeln und Roter Bete, mit Pökelfleisch und Hering hergestellt.

Das erstmals 1706 von dem englischen Autor Ned Ward erwähnte Gericht für Seefahrer und Matrosen entstand in der Zeit der Segelschifffahrt und bestand wohl ursprünglich vor allem aus Pökelfleisch. Da auf Segelschiffen für jeden Matrosen Pökelfleisch zur vorgeschriebenen Ration gehörte, die Seeleute aber durch vom Skorbut schmerzende Zähne oft keine feste Nahrung essen konnten, wurde die Portion kleingehackt und püriert. Da zudem die Qualität der Nahrungsmittel mit zunehmender Länge der Reise litt, konnte damit auch minderwertiges Material kaschiert werden.

Ich bevorzuge die erste Version. ……..,mit einer Dose Becks pro Mann und Nase.

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Der Schiffskoch Atze, Oskar und Thomas

Der Schiffskoch

Wat ise ne Smut ?

Smut, Schmutt, Schmuud oder Smutje heißt ein Koch an Bord von Schiffen der Deutschen Marine. An Bord von Passagierschiffen spricht man hingegen vom Koch oder auch Schiffskoch.
Der Smut, hochdeutsch „Schmutz“, wurde ab etwa 1900 mit der niederdeutschen Verkleinerungsform -tje versehen, bedeutet also etwa Schmuddelchen oder Schmiedel Chen.
Zunächst als Scherzwort aufgekommen, gilt diese Personenbezeichnung an Bord nicht als abwertend.
Smutje – so nannten wir Seeleute unseren Koch liebevoll, bei welchem Reinlichkeit und die Zubereitung diverser Mahlzeiten und Mittelwächter die erste Tugend ist , müssen manchmal zu Gunsten eines Anlegemanöver am Fender oder am Geschütz als Mun.-gast ihre mehr weiblichen Pflichten zurückstellen und ihren Platz an irgend einem Posten gem. Rollenkarte einnehmen.

1Hier ein sogenannter Schmut als Posten Brandbeschleuniger

Auf modernen Fracht und Kreuzfahrtschiff wird der Koch „Chef“ genannt, hier ist „Smutje“ wieder zu einer Beleidigung geworden.
Bei der Marine ist der Koch der Chef

Die Schmutz waren und sind an Bord von Schiffen und Booten der Marine und auf Fregatten der Köln-Klasse für die Kulinarischen Manöver zuständig.
Aufgrund der langen Seezeiten ist die Aufgabe des Smuts für die Moral der Besatzungsmitglieder und der Seem.-Korp. von besonderer Bedeutung.
In seiner Stellung als Moral und Nahrungsmittelzubereiten nimmt er noch vor dem Kommandanten und dem Vorpickfahrer den Platz in der Hierarchie an Bord ein
Nächtliche Trinkrituale wurden zur Erhaltung der Einsatzfähigkeit und der Seetauglichkeit der Seem.-Korp durch den Smut mit leichten Action-Snaks und Dosenpfirsichen erhalten.
Der Smut entstammt einer alten Vorchristlichen Linie der Boküsen.
Am äußersten Zipfel ganz im Norden des deutsche Land lagen die Brutstätte und Aufzuchtgebiete der Smut.
Auf eine Insel ,fern jeglicher Zivilisation und Fremdeinflüssen, wuchsen die Jungsmuts in sogenannten Smutkolonien auf. Dort wurden sie von den Altschmuud in der hohen Kunst der Befütterung und der Speisenzubereitung unterrichtet um nach jahrelangen und qualvollen Aufzucht zum Smutje an Bord der wohl schönsten Schiffe der Flotte ihren Dienst in der Kombüse anzutreten.
Diese geheime Luftaufnahme zeigt die ehemaligem Brut-und Aufzuchtanlagen der Jungsmutjes

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Der Smut als solches ist ein scheues ,in weißen Tuch gehüllt und in Seestiefeln laufendes, in der Kombüse arbeitendes Wesen, das zur Gesunderhaltung und der Erhaltung der Manneskraft aller Besatzungsmitglieder beiträgt. Der Smut ist heute nur noch Selten in freier Laufbahn und an Bord von Schiffen der Marine anzutreffen.

IMG_9330340882207Sein Arbeitsgebiet war die Kombüse, das sogenannte Kabuff oder auch Kabäuschen .
Das Kabuff ist bekanntlich ein kleiner, dunkle enger Raum.
Das Wort Kombüse wird auf das Mittelniederländisch Kabuyse oder auch Kabuys zurückgeführt und erscheint erstmals im 15 Jahrhundert im Mittelniederdeutschen als Kabuse. Das Wort Kabuse bedeutet soviel wie Bretterverschlag als Küchenraum an Bord oder auch kleines niedriges Deckshaus zum Kochen.
Klein war das Kabäuschen der Braunschweig, aber wie im wahren Leben kommt es nun mal nicht immer auf die Größe an, sondern auf die inneren Werte und auf die, die was großes daraus machen und gemacht habe .
Dieses als kleines Dankeschön an die fast beste Verwendungsreihe der Welt.

Leider ist der Smut eine vom Aussterben bedrohte Verwendungsreihe. Seit 2007 sind die natürlichen Rückzugsgebiete und Brutstätte der Smuts bedroht bzw. durch die Zentralisierung der Brutstätte, wurde die Sylter Brutkolonie der Köche der Marine, den Smuts, zur Auswilderung freigegeben.
Seit 2007 erfolgt eine geplante Vermischung der landesweiten Brutstätten unter der Aufsicht der Grüntuchträgern. Die Elemente Luft-Erde-Wasser werden gemischt ,kurz bebrütet und heraus kommt ein KOCH…..
Die Sylter Brutstätte brachte die besten Jungsmuts der Marine und der Bundeswehr hervor. An Land und an Bord waren sie für ihre Qualität berühmt und berüchtigt.
Bei der Segelolympiade in Kiel 1972 versorgten die Smuts der MVS die Teilnehmer der Segelregatten.
Auch wurde die Kutterpullnationalmanschaft durch die Köche und Smuts der MVS ver- und besorgt. Traditionell gab es Labskaus aus der Feldküche, wobei der Marineachter ohne Steuermann „MoS“
Der Marineachter ohne Steuermann erlangte, bei den Kutterpullmeisterschaften auf der Kieler Aussenförde beim Meilenpullen einen beachtlichen 2.Platz vor dem Kutter Sowjet II mit Steuerfachkraft .
Dank D
Wie mein Vater zu sagen pflegte……ohne Mampf kein Kampf…..!
Wir haben auf der Braunschweig viel und gut gemampft und so manchen Kampf gekämpft.
SEIT 2007 GIBT ES IN DER MARINE KEINE SMUTS MEHR…….!
ROLAND….!?

Aus der Reihe Mythen Teil3

Teil 3

Die Äquatortaufe……..! Anlauf beginnt

23

hier ein Blick durch das kristallene, in Fehgrau gehaltene Überwachungs-Bullauge des Unterwasserkristallpalasts vom Typ D 183, zeigt die Braunschweigfregatte beim Überqueren des atlantischen Tiefspülgrabens mit südlichem Kurs in Richtung der heiligen Linie.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Unterwasserkristallpalast bereits mehrere Augen auf das Treiben an Ober und Unterdeck des Fregattenschiffes geworfen.

Neptuns General Triton, Befehlshaber aller schwimmenden und fliegenden Verbände, der Wassergestützten Einheiten seiner Majestät Neptun, aller Seepferdchenbrigaden mit und ohne Seestern und des Aufklärungsgeschwader Äwacs, selbst gab den Befehl zur Aufklärung im Nah- und Fernbereich. Auch sollte eine Geheimwaffe eingesetzt werden, der so genannte pAul, ein Prototyp der nächsten Generation.

Das ÄwaCS “ Äquatoriales Early Warning Control System“ ist ein fliegendes mehrfach verwendbares essbares wassergestütztes Luftraumaufklärungssystem, mit dem Ziel der Früherkennung und Vorwarnung bei unautorisierten Überquerungen der subäquatorialen heiligen Linie.

Archivaufnahmen zeigen das ausgeflügelte System

2hier die Aufnahme eines fest instalierten ÄwaCS

3Dieser hier gezeigte Prototyp des ÄwaCS 11,wurde auch bei der Überwachung des Weißwurstäquator,des Aldi-Äquator,der Bieräquatoren und des Ofen-Äquator an der Grenze zu China,erfolgreich eingesetzt

4Wie schon berichtet, bereitete sich die Besatzung des Fregattenschiff Braunschweig auf die Überquerung der subäquatorialen heiligen Linie vor um in die klimatisch reinen Gewässer seiner Herrlichkeit einzudringen.

Seit Tagen waren die Vasallen der Kombüse damit beschäftigt, die für eine rituelle innere Reinigung benötigten Zutaten herzustellen und nach dem äquatorialem Reinheitsgebot anzusetzen?

Um den Läuterungstrunk gem. der äquatorialem Richtlinien und desherstellen zu können, mußten die Vandalen tief in die Trickkiste greifen.

Hierzu wurde der vergorene Saft der Becks Frucht aus dem Magen des Jungmatrosen angesogen und über ein ausgeklügeltes Leitungssystem an den Leitbullen transferiert und in einem Sammelband zur weiteren Bebrütung und Reifung abgegeben.

5Hier eine Rituele-Stereo-Reflux-Betankung

 

Geheime Zutaten, aus dem Buche „Über Geschmack kann man streiten, bei Labskaus hört der Spaß auf“ aus dem Grünalgen Verlag, wurden verarbeitet, angesetzt und bei angenehmen Temperaturen zu einem Vergärungsprozess angeregt.

Nach dem Motto „Verkorkst und Abgefüllt“ von Schmiedel und Co.

Nächtliche Implosionen in der Kombüse deuteten auf ein erfolgreiches Ansetzen der Reinigungzeriallien hin.

6Die Handwerker der Freunde der Äquatortaufe arbeiteten in und während ihrer Freiwachen an den Taufinstrumenten, die bei der Taufe erklingen sollten, um den Ungetauften ein Lobesgesang an unseren Heilbringer zu entlocken. Pranger und Taufbecken, Knebel und Säbel, Daumenschraube und Duschhaube, Sitzbecken und Windsack, all die schönen Sachen die die Täufer glücklich machen.
Der Vorpickfahrer bereitete unterdessen ein Probetaufbecken im Stb.-Kettenkasten vor. Zu diesem Zweck holte er per Hand ca. 5 Kettenlängen an Oberdeck…! Ca.

Leider mussten auch der für Zeiten der Dürre und der Trockenheit angelegte Vorrat des VPF an Kaltgetränken aus Bremen den Vorbereitungen weichen. Diese wurden in einer seemännischen Glanz und Einzelleistung unter Einhaltung der Kühlkette nach I Z 1 verbracht.
Na, wer weiß noch welche Last das war?

Die hier gezeigte Aufnahme zeigt den VPF nach dem Kettenverholen.

7Nach erfolgreichen Lenzen des Stb.-Kettenkasten, entdeckte der VPF einen ungebetenen Gast, einen Spion, einen Horchposten, eine Wanze, das Ohr Neptun, einen Mietarbeiter des Äquatorialem Aufklärungsgeschwaders,
einen MIB Mann In Badesachen .

Dieses Wesen hatte sich nach dem Auslaufen aus Schlicktown über das Trinkwasseraufbereitungssystem eingeschleust und laufend Meldung an den Unterwasserkristalpalast gesendet.

Dieses ist der erste dokumentierte Fall, das der Unterwasserkristallpalast einen so genannten pAUl eingesetzt hat.

Der Unterwasserkristallpalast verstößt hierbei eindeutig gegen die Genever Konfirmation, die den Einsatz von Heulbojen, Kreischschwaben und Erbeldingense untersagt.

8der pAUl
perkutaner Allzweck Unterwasser lungenatmer

gehört zur Gattung der Heizer oder auch Putzerfischen. Dieser putzige Geselle beheimatet alle 7 Weltmeere und den Ostsee. Seine bevorzugte Beute ist der harzer Roller, den er durch einen kreischartigen Gesang betäubt und im Ganzen verschlingt.

Durch den pAUl wurde der Unterwasserkristallpalast laufend über die Fortschritte und die Vorbereitungen zur Äquatortaufe informiert. Der pAUl sendete seine Nachrichten in einem hochfrequenten Sprechgesang der für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar ist.
Diese Fähigkeit machte den pAUl für den Unterwasserkristallpalast interessant und wurde für Multispionagezwecke eingesetzt.

Der neu eingerichtete ELOKA-Raum bekam 2 Tage vor Einlaufen in Douala Kamerun den Befehl, einen Funkspruch an den Unterwasserkristallpalast nach ELOKA Manier zu verschlüsseln und über das UT abzusenden.

2 links 2 rechts einen fallen lassen

9

Vom Kommandeur der Task Gruppe 119/83

An den Unterwasserkristallpalast
– Neptun persönlich –

Hochwürdiger Herrscher aller Meere und Tümpel

Hier spricht der Führer jenes Häufleins unwürdiger Erdenbürger, den anzusprechen Ihr Euch vor einigen Tagen herabließet.

Die Kunde, die Ihr vernahmt, trifft zu. Es ist meine feste Absicht und Willen, auf dem Weg in südliche Gefilde die geheiligte Linie Eures Herrschaftsbereichs zu überqueren, wozu wir ganz untertänigst Eure Genehmigung und Beistand erbitten.
Als Termin der Überschreitung bitten wir den 12. November gnädigst reservieren zu wollen.
Die genaue Uhrzeit der Ankunft werden wir rechtzeitig übermitteln. Ich darf Eurer allherrschenden Hoheit berichten, dass der Großteil der freiwillig Beteiligten vom Schmutz
der nördlichen Halbkugel überreichlich bedeckt ist und der reinigenden Taufe dringend bedarf.

Allein auf diesem Blechgefäß, dem Fregattenschiff Braunschweig
welches 220 Seelen und die dazugehörigen sterblichen Hüllen notdürftig beherbergt, zählt man 210 Ungetaufte. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass der Rest von 10 die heilige Linie bereits ein- oder mehrmals überquert hat, was nachzuprüfen bei Durchsicht
Eurer Bücher Euch wohl kein Problem bereiten dürfte.
Zu diesem Zwecke Bitte ich euch, mir die Genehmigung zu erteilen, einen kleinen Teil der Besatzung im Rahmen einer Nottaufe nach den Richtlinien und Gesetzen gem. althergebrachter Sitte vom Schmutz der nördlichen Hemisphäre zu reinigen, um euch bei euren Erscheinen an Bord einen würdevollen Empfang zu gewährleisten und die Taufe gemäß dem Flunderevangelium durchführen zu können.

In aller Ehrfurcht
Euer
Vito Houselle

Auf eine Antwort aus damit Unterwasserkristallpalast brauchten die Horchposten am UT nicht lange warten. ………
Um 11 Uhr mittelozeanische Zeit konnte die Eloka’s den Funkspruch an die Brücke weitergeben.

An unseren getreuen Untertanen,
den Kommandanten der Braunschweig Hr. Kapitän zur See Hartmann und den Ersten Offizier Fregattenkapitän Lutz Feld….

Wir Neptun….

Beherrscher aller Meere, Gewässer, Seen, Flüsse, Teiche, Tümpel, Gräben, Moräste und Pfützen,
Herrscher über alle Bilgen, Ballast- und Trinkwassertanks,
Großmeisters des Hohen Ordens des Dreizacks,
Herzog aller fluiden Domäne
der Erste und Einzige,
Beherrscher aller Marinen und submarinen Territorien,
Rittmeister des Seepferdchenregiments Erster Klasse

Zum ersten Male naht sich das Fregattenschiff Braunschweig meines Reiches Mitte, die Besatzung der Linientaufe zuzuführen.
Alldieweil uns die Deutsche Marine von je her als Unsere treuesten Vasallen lieb und wert waren, erfüllt uns euer seltenes Erscheinen in unserem Reich mit tiefer Betrübnis.
Umso größer ist unsere Freunde und Genugtuung die Braunschweig in unseren Gebiete begrüßen zu können.
Ein Besonderer Gruß und unser herzlichstes Willkommen all denjenigen treuen Rittern und Vasallen, welche bis heute das Panier des Dreizacks auf dem genannten Fregattenschiff hochzuhalten und unser Regiment zu vertreten so außerordentlich löblich gelungen ist.
Somit Verfüge und genehmige ich Neptun,
Das all das ungetaufte Pack welches auf den Planken dieses so genannten Fregattenschiff Braunschweig wandelt einer gründlichen inneren und äußeren Reinigung zu unterziehen, so wie es althergebrachte Sitte in meinem Reiche ist und von uns selbst im Buche der Seefahrer, Band 3 Para-affen 225 niedergelegt und dekretieret ward.
Der zentnerschwere Schmutz und Gammel, der auf den schwarzen Seelen und ungewaschenen Kadavern ruht soll auf eine ganz humane Art und Weise entfernt werden, so dass Ihr in Zukunft unsere Linie als saubere und aufrechte Leute überqueren könnt.
Gemäß der ozeanischen Rechterlassen und den
Durchführungsbestimmungen der subäquatorialen Einwanderungsbehörde genehmige ich hiermit die Durchführung einer Nottaufe am16.November in meinem Namen zur Aufrechterhaltung der Reinigungzeremonie zum Überqueren der heiligen Linie.

Desweiter ordne ich hiermit an und entspreche eurem Gesuch
das sich das Fregattenschiff Braunschweig am 17. November, 10.00 Z auf Position 00.00N/S und 00.00 W/E einzufinden hat und mit stehender Welle mein Erscheinen nebst meiner holden Gattin und Hofstaat im demütigen und im frisch gepönten Kleide zu erwarten. Ich gehe selbstverständlich davon aus, das ihr rostige Seelenverkäufer die Braunschweig, sich gem. der von mir niedergeschrieben Reinigungzeremonie vorbereitet hat und in ausreichendem Maß Leuterungsflüssigkeiten und Brechmittel vorhanden sind.

MfG
Neptun

P.S. Dieses Schreiben ist umgehend der Besatzung zur Einsicht freizugeben.

So geschehen am Tage der Herr anno 1983 im Zeichen der Dreizack,
drei Tage vor erreichen derzeitigen Linie…….
Der Countdown hat begonnen……..in der Vorpick brennt noch Licht.

ENDE Teil 3

Aus der Reihe Mythen Teil2

Aus der Reihe Mythen-Traditionen-Seemannsgarn und Aberglaube in der alten Marine

Die Äquatortaufe……..!
Romeo vor!

1

Die Braunschweig war auf dem Weg, in unendlichen Weiten und Welten, und drangen dabei in Regionen vor, die noch nie zuvor von einem in blauem Tuch verhüllten gesehen wurden.
Der Vorpickfahrer (siehe oben) brachte den Bb. Anker noch schnell in „geladen und gesichert“, bevor er wieder in die Vorpick verschwand.

2Der Funkraum der Braunschweig war erfüllt von Rauschen und Morsen, die Geräte spielten scheinbar verrückt, das Gerät des Funkmeister ebenfalls.
Die AmginE konnte die eingehenden Nachrichten schließlich decodieren und deflorieren.

In dem Fernschreiben wurden wir von Neptun durch seinen Tiefsee-Sender aus dem Unterwasserkristall-Palast gewarnt.

Er spach an den Kommandeur des Großkampfverbandes Vito von Houssel und dem Komandanten des Fregattenschiffes Ertel

dass er gehört hätte, dass auf unseren Schiff unzählige verdreckte und verlauste Un-Seeleute vor hätten, seine geheiligte Linie zu überschreiten.
Zu Unsere größten Befremdung, Bestürzung und Betrübnis haben wir zudem vernehmen müssen, dass ein allzu großer Teil Eures Fregattenvolkes
die Schwelle unseres Reiches zum 1. Male passieren wird.

Dieser armselige und an Anzahl viel zu große Teil Eures 220 Mann starken Schiffsvolkes droht, da noch nicht vom Unrat und der Pestilenzien der nördlichen Hemisphäre gereinigt, die klaren Gewässer und lieblichen Strömungen der subäquatorialen Ozeane zu verschmutzen.
Von unseren vorgeschobenen Beobachtungsposten im Jadefahrwasser haben wir die Nachricht und Kunde erhalten, das ihr so genanntes Fregattenschiff Braunschweig voll gepackt mit unzähligen verdreckten Unseeleuten beabsichtigt unsere heilige Linie von Norden kommend zu überqueren und es Gefahr besteht, das dieses ohne meine gnädigste Zustimmung erfolgen soll.
Sollte dieses geschehen, würde unsere geschulte und tapfere Linienabwehr der Abteilung“ Dünnblechbohrer Schiffbaustahl „sich mit Freuden auf ihr frisch gepöntes Schiff stürzen. Dieses würde mir umso mehr Leid tun, da sich auf dem Schiff aus Deutsche Land einige mir noch gut bekannte Seeleute befinden.

3
hier eine Gruppe von Dünnbrettbohrern

Gleichgültig, ob diese Nachricht den Tatsachen entspricht oder nicht, ist umgehend an den Unterwasserkristallpalast zu melden:

1. Ist die Überquerung meiner geliebten Linie geplant
2. Wenn ja, auf welcher Position und an welchem Tag
3. sind genügend alkoholische Vorräte an Bord
4. brennt in der Vorpick noch das Licht
5. mit wie vielen ungetauften, verdreckten Seelen habe ich zu rechnen
6. Name und Dienstgrad der Täuflinge.
7. Speiseplan
8. Kettenlängen pro Kettenkasten?
9. frische Unterwäsche/hosen in der Wäschelast
10. ist das Küchenpersonal, die so genanten Smuts, befähigt und berechtigt, die für eine rituelle innere Reinigung benötigten Zutaten herzustellen und nach dem äquatorialem Reinheitsgebot anzusetzen?

4
hier die seltene Aufnahme eines männlichen Schmuts in seiner Bruthöhle

Er sehe die Überquerung seiner geliebten Linie mit großem Bedenken entgegen und werde das Treiben auf dem sogenantem Fregattenschiff im Verlauf der nächsten Tage und Wochen beobachten, um zu sehen, ob die in blauen Tuch gehüllten, gewillt und fähig seien, seine Linie in Richtung Süden zu überqueren und seinem Motto entsprechend „sauber muss er sei, sauber „nachkommen.
Zu diesem Zwecke behalte er sich vor zu gegebener Zeit einen seiner Getreuen Untertanen aus dem Unterwasserkristalpalast zur Überprüfung an Bord des Fregattenschiff zu bestellen und ihm in geheimer Mission über die Vorschritte an Bord zu berichten, ob und wie sich die in edlem Tuch gehüllten auf die Überquerung seiner geliebten Linie vorzubereiten gedenken.
Ich bitte mir hiermit baldige Meldung per UT aus.Der Inhalt dieser Sendung und ihrer Antwort ist der Besatzung bekannt zu geben.
Habe fertig………!

Mit freundlichen Grüßen Neptun / Gott

Die Task Group 421.8 befand sich immer noch auf dem Weg in die südliche Hemisphäre, in die Heimat unseres Beschützer und Heilbringer.

5Durch die Biskaya bei mittlerer Wellenhöhe und nur wenig Erbrochenem der neuen Kameraden bzw. der Rotärsche, fand unser Herrscher von Groß Ozeanien, und Beschützter aller Kiemenatmer kein gefallen an den Außenbordsgaben der Seekranken.

6Erst zunehmende Winde und Querkommende See, bewirkten, dass mehr Opfergaben aus mehr Opferwilligen als Spende und Zoll für unsere Außenbordskameraden über das Opferbecken abgegeben wurde.

7 8hier ein Original Nirosta Saug-und Spendenbecken
der Firma Spuck und Kotz

Die Würfel waren gefallen.

Nach Bekanntgabe des Fernschreibens des Unterwasserkristallpalasts machte sich in der Besatzung Unmut breit.
Es schlich sich ein neuer Geist in die Decks und Messen ein, kaum merklich begangen sich Teile der Besatzung, wohl aus Angst, gegen eine Überquerung
der heiligen Linie auszusprechen. Erst noch hinter verschlossenen Schoten und Lucken, dann hinter vorgehaltenen Händen, später auch offen über die SLA.

Es entstanden die ersten Parteien, die sich offen gegen unseren Beschützer stellten, die zu einem Boykot und zur Verweigerung des freiwilligen Rituals der Äquatortaufe aufriefen.
Nacht wurden heimlich Plakate und Spotreden in den Längs-rund Quergängen ausgehangen, die kein gutes Wort an Neptun und seinem Gefolge ließen.

9Die Besatzung hatte sich geteilt, nicht in Bb oder Stb. sondern in die Ungetaufte und in die Taufwillige, die wenigen Getauften trafen sich Regelmäßig zu Sonderbesprechungen in der Vorpick, wobei es auch zu Verköstigungen und Probereinigungen gekommen sein soll.

10hier das Antrinken einer Rituellen-Probemischung …….!

Abendliche hartnäckige Drohsendungen der Gegenpartei „die Ungetauften“ die zur Sabotage der Vorbereitungen für die göttliche Reinigung aufriefen, zur Meuterei der Ungetauften, das Nein zur göttlichen Waschung…….
wechselten die morgendlichen Lobpreisungen und Huldigungen für den Gott der Meere, durch „Die Freunde der Äquatortaufe“ ab.
Nach Tagen und Nächten der Zwietracht ,der Prüfung und der Mittelwächter,
kehrte Ruhe in den Längs – und Quergängen ein, die Dauerwächter waren noch immer auf Station und in der Vorpick brannte immer noch das Licht.

In Zeiten der Dürre und der Bierknappheit, des Hoppelopa und Tropen-Beck´s, Kujambel mit und ohne Geschmack, Heizer oder Eloka , Römer oder Ziege

Vor dem allmächtigen Herrscher der heiligen Linie sind wir alle gleich und so kam was kommen musste……..die Ungetauften konvertierten.

11
hier das Foto eines Überläufers aus der Gruppe
„ Unrasiert und Fern der Taufe“

Die Blaubetuchten besannen sich ihres Glauben, den es galt sich auf ein uraltes seemänisches Ritual vorzubereiten, auf ein Initiationsritus, auf eine Taufe im nicht religösem Sinne, sich Mut und Gläubigkeit durch ein Zeremoniel zu erwerben, wie sie es nur bei uns Seeleuten gibt, was uns zu das macht was wir sind, „Eine Bruderschaf und Kameradschaft“….Amen!

Erd- , Luftmenschen und Grüntuchträger können nur erahnen, was uns verbindet.

12
der Braunschweig-Löwe näherte sich Unaufhaltsam der heiligen Linie ,
dem Äquator,der Null-Linie,der Stunde-Null…….
Ende Teil 2

Denkt daran, wenn ihr die Toilettenspülung drückt,
einen Gruß für unseren, ihr wisst wenn ich meine, Mitzusenden.

Aus der Reihe Mythen Teil1

Aus der Reihe Mythen-Traditionen-Seemannsgarn und Aberglaube in der alten Marine

Heute:
Die Äquatortaufe……..!

Ritual oder der Glaube an ein Leben nach der Äquatortaufe
Danach ist alles anders.
Gestern noch Ungläubig, heute gereinigt und geläutert.
Das Licht am Ende der Taufe
Aberglaube oder Tradition
Götzenhuldigung
Der Mythos der Äquatortaufe, das Gefühl der Verbundenheit und Kameradschaft
Ich gehöre dazu…….!
Wir sind gereinigt und befreit..
Getauft aber glücklich
Mein Name ist kleiner Hering….
Kraft durch Seewassertaufe
Sauber muss er sein, sauber…!

Bei der Deutschen Marine ist die Äquatortaufe durch Weisung des Inspekteurs der Marine seit 2011 offiziell abgeschafft. Zuvor war sie unter Einhaltung des strengen Regelwerks des Befehlshabers der Flotte, unter dem Freiwilligkeitsprinzip, unter Achtung der Menschenwürde und unter Aufsicht der Schiffsführung und des Schiffsarztes gestattet. genau so war das, aber genau so

Seit April 2011 sind diese Art von Ritualen, Aberglaube, Taufzeremonien und Götterverherrlichungen zur Erlangen einer Kameradschaft und des Wir-Gefühl, untersagt und verboten.
Der Bildzeitung sei dank!

Rückblende……………

Der Blaue Peter war vor 24 Std. gesetzt worden.

In einer Zeit, als es bei der Bundesmarine noch zwei Marinemusikkorps gab, man höre und staune, die Nord und der Ost See hatten jeweils ein eigenes Marinemusikkorps ,begab es sich, das das deutsche Fregattenschiff Braunschweig sich anstellte zur Afrika AAG 119/83 auszulaufen.

Unter Führung des Kapitän zur See und Kommandeur des 2. Geleitgeschwaders CTG 421.8 Herrn Vito Houselle legte die Task Group 421.8 bestehend aus dem Zerstörerschiff HESSEN, der Fregatte BRAUNSCHWEIG und dem Versorger GLÜCKSBURG, am 17. Oktober 1983 um 10:00 MEZ von unserem Heimatliegeplatz der TIRPITZ-BRÜCKE. Nur für Uwe

1

Das Marinemusikkorps spielte wie üblich „muss Sie den muss Sie den zum Städtele hinaus“….wieso eigentlich Sie, zu dieser Zeit waren Frauen an Bord noch undenkbar und brachten bekannterweise Unglück über Schiff und Besatzung.
Zitat des Wachplanaufsteller“ „Unnerröck an Bord – dat gifft Malheur“.

2

Nach dem Ablegen ohne Schlepperhilfe und einigen gezielten Ruderlagen des Vorpickfahrer,
passierten wir als zweites Schiff die Molenköpfe der 4. Einfahrt, im Hintergrund war noch das Marinemusikkorps zu hören, die noch mal alles rausholten was ging “Junge komm bald wieder“ oder so.
Revierfahrt-Revierfahrt…..Auslaufbier in der Vorpick…es wurde noch eine Münze über Bord geworfen.

Wir waren auf dem Weg in die südliche Hemisphäre, in die Heimat unseres Beschützer und Heilbringer.

Mit dem Befehl „alle Leinen los und ein“, war ein Urteil gefällt worden, das noch bis in die heutige Zeit für alle beteiligten der Task Croup , insbesondere der Besatzung der F 225 folgen hatte.
Es war eine verlustreiche Fahrt, wir mussten unseren Kommandanten Ertl opfern, bekamen aber Ersatz aus dem Deutsche Land…..! Kpt. Hartmann führte die Reise der verlorenen Seelen weiter bis an ihr Ende.

Der Weg ist das Ziel…..wir waren auf dem Weg, auf dem Weg ins Ungewisse, war würde uns erwarten…, kehren wir zurück, sehen wir unsere Lieben wieder, hat der Vorpickfahrer genug Bier gebunkert……
Seit Menschen Gedenken, sei Schiffe die Weltmeere bereisen, seit der Mensch seine Füße auf Schiffsplanken stellte, seit die Urahnen aller Seeleute , die einzig wahren und immer Gutaussehenden Seelords ,die Elfen des tiefen Wasser bzw. die Elfer, sich aufmachten um neue Welten zu entdecken, Galaxien zu erforschen „ liegt in der Nähe von Neapel“ reiste immer die Angst mit, die Angst vor dem Ungewissen,
Zu einer Zeit, als der Glaube noch eine wichtige Rolle spielte “nicht die Berge-Rolle“, als das Meer noch eine unbekannte Größe war, herrschte der Glaube und die Gewissheit, das sich dort, in den unendlichen Tiefen, Seeungeheuern, Monster, Schmaddings und Meerjungfrauen “ich habe mal eine gesehen“ tummeln.
Zudem herrschte der Glaube bei den in blauem Tuch gehüllten, dass die Äquatorregion zu heiß sei um sie zu bewohnen, geschweige den, denn Äquator zu überqueren und eine Seereise in die südliche Hemisphäre unweigerlich tödlich verlaufen muss.
Schlimmer noch, warmes Becks aus der Dose.
Einige von den in blauem Tuch gehüllten waren und sind immer noch der Meinung, dass die Erde eine Scheibe sei und sie beim Überqueren des Äquators von der Erde fallen würden.

Blödsinn, die Erde ist ein Teller

3
Der Äquator sei durch ein mächtiges Wesen bewacht, einer Gottheit, ein Titan mit Bart, meist halb bekleidet oder nackt, den Dreizack in der Rechten oder Linken.

Ihm galt es zu gefallen, dem Herrscher von Groß Ozeanien, beschützter aller Kiemenatmer.
Ihr kennt Ihn….!
Nee, nicht the Men in rotem Tuch

Wir Seefahrer sind ein eigenartiges aber Gutaussehendes Völkchen, prächtige Gestallten, von Hochgewachsener Statur, mal mehr oder weniger, ohne Furcht und wenig Tadel. Wir dachten, das wir mit allen Wassern gewaschen sind…., das kann doch einen Seemann nicht erschüttern….!

Ich weiß noch wie heute, es waren genau 3 oder 4 Tage und Nächte her, das wir in Schlicktown abgelegt hatten, die ersten die es bemerkten, waren der Posten Rettungsboje und der Posten am UT….Unterwassertelefon

Es war erst nur ein leises Rauschen das über das UT kam, der Posten Rettungsboje wurde im Schlaf geweckt, quälet sich mühsam aus die Segellast ,der Funkraum empfang erst noch verschlüsselte Nachrichten, in einer uns unbekannten Sprache, hatten wir eine Nachricht aus dem Weltraum empfangen? Krieg oder was…………
Da hatte man aber die Rechnung ohne den Funkraum gemacht. Diese konnten über ein kompliziertes System den Text entschlüsseln…………………
Hierzu stand dem Funkmeister und seinen Vandalen das Modernste, was die deutsche Marinetechnik und Ingenieurkunst zu bieten hatte, zur Verfügung.

4

Was wir dort zu Lesen bekamen, versetzte die gesamte Besatzung in einen Schockzustand, die Besatzung ging in den Kriegsmarschzustand über, die Dauerwächter gingen auf Koje, in der Vorpick aber brannte noch das Licht……..!!

Ende Teil 1…

demnächst mehr…..bestimmt!
Frohe Weihnachten

Ihr Getauften und Ungetauften…

Und eine besinnliche Zeit unter dem Tannenbaum.

Denkt daran, wenn ihr die Toilettenspülung drückt,
einen Gruß für unseren, ihr wisst wenn ich meine, Mitzusenden.

Fremde Götter

Mythen- Traditionen- Seemannsgarn und Aberglaube in der alten Marine.

Heute: Mythen und Tradition

Du sollst keine fremden Götter neben Dir dulden

Wirklich?

wir Seeleute dulden nur eine Gottheit neben uns,
unseren Gebieter
unseren Heilbringer
unser Beschützer………….nee nicht den Vorpickfahrer!
unseren Retter
unseren Schutzherrn
unseren Rittmeister

The one and only

Den Herrscher über alle Meere, Seen und Flüssen Tümpel, Teichen, Bilgenwasser Bierpfützen …..und sonstigen Flüssigkeiten.

Alleinherrscher über allen Tritonen, Nixen Seeteufel, Quallen, Fische, Witwen und Weisen……äääääääääääh

Stifter der hohen Orden des Dreizacks
Verfasser des Flunder-Evangeliums

Helfer und Beschützer aller braven Seeleuten und Seeziegen.

Ihre kennt Ihn…ihr wisst wer gemeint ist …es kann nur einen geben!

Neptunus NEPTUN!
vom indogermanischen Wort für Nässe und Feuchtigkeit

testFoto Bordgemeinschaft
Hier eines der ganz wenige Bilder die unseren Schutzherrn Neptun mit seiner holden lieblichen Gemahlin Amphitrite zeigen.

Neptun wurde als Sohn der Haupttitanen Kronos und seiner Mutter Rheia geboren. Geburtsdatum und Ort sind unbekannt. Seine Geschwister waren der unglaubliche Zeus und Hades, sowie Hera und Asphaleios.

Neptun wuchs behütet im Unterwasserkristallpalast nahe der Insel Rodos auf.

Er teile sich mit seinen Brüdern die Herrschaft über die Welt, wobei er für die Herrschaft über die Meere und allen bewegten Flüssigkeiten zuständig war, was seine Vorliebe für ausgedehnte Badewannensitzungen und Reinigungsritualen zugute kann
„ dazu später Meer “

In seiner Funktion als Meeresgott ward er auch als Schutzherr der getauften Seefahrer und der Herr über Sturm und Flaute

Er galt als der schlechtgelaunte, schwermütige und gierige Gott unter den Göttern.

Unveränderliche Kennzeichen: mit Bart, meist halb bekleidet oder nackt, den Dreizack als Symbol seiner Macht in der Rechten oder auch Linken.

Zu seiner Seite wurde ihm die liebliche und immer stark behaarte Amphitrite gestellt, „siehe oben“ wobei interne Stellen des Unterwasserkristallpalasts auch von Liebschaften mit Aithra und Medusa berichten.

Lange hielt sich der Glaube, das Neptun mit der Thetis verheiratet sei, auch in der Marine und Bundesmarine findet sich oft und fälschlicherweise der Name Thetis als Gemahlin des Neptun.

Richtig ist, dass Neptun in jungen Jahren ein oder auch zwei Augen auf Thetis geworfen hatte, wobei ihm aber dringend von einer Affäre und einer Verbindung mit Thetis abgeraten wurde.„Orakel„

Aus der Liebe zu Amphitrite ging u.a. Triton als Sohn des Neptun hervor.

Seine Hobbys sind Berge spalten und Quellen entstehen lassen.
Auch hatte es einen heiden Spaß daran, einen gewissen Odysseus, über die Meere schippern zu lassen und 10 Jahre keinen Hafenliegeplatz zu vergeben.

Sei größtes Hobby und Leidenschaft aber spiegelt sich in seinem Lebensmotto wieder. „Sauber muss er, sein sauber“

So manche Seele an Bord deutschen Schiffe der Kriege, der Zerstörerschiffe und insbesondere der Fregattenschiffe, haben seinen Namen gepriesen, hinter verschlossenen Schoten und Lucken geflüstert, haben ihn bei Sturm gebetet und gebettelt, von Norden nach Süden fahrend angefleht, beim Überqueren seiner heiligen Linie herbeigesehnt und sich gewünscht, das er erscheinen möge und sie vom zentnerschweren Dreck der nördlichen Halbkugel zu befreien,…………aber das ist eine andere Geschichte-

ihr ungetauftes Pack

neptun

Es gibt die Lebenden.
Es gibt die Toten,
und es gibt die Getauften……………….!
OBtsm Berghorn

Skizzenbuch der F225

Bilder von Roland Berghorn (11)

Roland

 

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