Labskaus

“Fregatte

SEEMÄNNER dieser Welt…..schaut auf das Gericht.
Labskaus…….!
allen Seeleute und Un -Seeleute ,Decksgasten und Oelfüsse ist dieses schmackhafte Gericht seit Beginn der bemannten Seefahrt ein Begriff. Matrosen dieser Welt, schaut auf das Gericht.
Smut aller Orts und Kombüsen ist dieses typische Gericht für das Seefahrende Personal der Inbegriff des kulinarischen maritimen Hochgenuss auf allen Weltmeeren und dem Ostsee……!
Der Ursprung dieses Gaumenerguss liegt, wenn man meinen Unterlagen glauben schenkt, in der Mitte des 17 Jahrhundert .
Damals sollte ein SMUT aus der Not heraus diese typische Gericht der Seeleute und Matrosen erfunden haben.
Meinen Unterlagen zu folge lag die englische Flotte unter den Kommando von Lord Nelson, nach der gewonnenen Seeschlacht von Abukir gegen den Franzmann vor London auf Reede und bereitete sich auf das Einlaufen vor.
Am Einlauftag sollte König Georg III zum Empfang und Dinner auf das Flaggschiff Nelson, der HMS Vanguard kommen.
So gab Horatio Nelson den Befehl an die Kombüse heraus, dass man für den Empfang, die Lasten und Vorräte ausräumen sollte und alle Speisen und Nahrungsmittel zubereiten und für den Besuch des König zu einem Festmahl anrichten sollte .
Zum Leidwesen aller waren die Lasten und Speisekammer leer und gaben nur wenig Aussicht auf einen kulinarischen Hauptgewinn. Das letzte Bilgen- schwein war verzehrt worden, das letzte Huhn gerupft

Der Smut des Flaggschiffs, Henry Swamp, meldete diesen Leerstand an Nelson. Der war nicht erfreut und drohte dem Smut mit Kielholen und Stockschlägen auf die Fußsohlen ,wenn dieser kein Gericht zum Empfang des König auf die Back bringt.

So besann sich der Smut einer alten Köchetugend …..Ist die Last auch noch so leer, in den Ecken gibt es mehr.
So kamen aus den Lasten die Reste der Seefahrt zusammen . Zwieback, Hering, Pökelfleisch, Kartoffeln Zwiebeln, Rote Beete, Biskuit ,Gurken, zu damaligen Zeit eine Typische Auswahl an Speisen und Zutaten an Bord der Segelschiffe.

Alles Zutaten wurden durch die grobe Scheibe gedreht und feierlich auf dem Teller angerichtet.
Nach dem Dinner soll der König mit den Worten „Lob für das Essen und Chaos in der Kombüse“ sich beim Smut für dieses wohlschmeckende Gericht bedanken haben . Auch soll sich Lord Nelson beim Smut vom Dienst „SvD“ bedankt haben. Seit dieser Zeit soll es zum Labskaus Spiegeleier geben……autsch
Mit den Jahren wurde aus Lob und Chaos der Begriff Lob- Chaos, dann Lobcouse später Labskaus für dieses Matrosengericht.
So oder so soll das gewesen sein, von Seemannsgarn kann keine Rede sein…..?
Gern wird auch eine andere Variante erzählt, das ein einfallsreicher Smut habe Pökelfleisch durch den Wolf gedreht und mit anderen Zutaten wie Schiffszwieback zu Brei verkocht, weil viele Matrosen an Skorbut erkrankt und deshalb zahnlos waren.

Labskaus ist ein jahrhundertealtes Matrosengericht. Die Zutaten ließen sich gut auf den Schiffen aufbewahren. Der Name stammt wahrscheinlich vom englischen „lobs-cou(r)se“, was in etwa bedeutet: „Speise für derbe Männer“.
Nach traditionellem Rezept wird Labskaus, auf einer Grundlage aus Kartoffeln und Roter Bete, mit Pökelfleisch und Hering hergestellt.

Das erstmals 1706 von dem englischen Autor Ned Ward erwähnte Gericht für Seefahrer und Matrosen entstand in der Zeit der Segelschifffahrt und bestand wohl ursprünglich vor allem aus Pökelfleisch. Da auf Segelschiffen für jeden Matrosen Pökelfleisch zur vorgeschriebenen Ration gehörte, die Seeleute aber durch vom Skorbut schmerzende Zähne oft keine feste Nahrung essen konnten, wurde die Portion kleingehackt und püriert. Da zudem die Qualität der Nahrungsmittel mit zunehmender Länge der Reise litt, konnte damit auch minderwertiges Material kaschiert werden.

Ich bevorzuge die erste Version. ……..,mit einer Dose Becks pro Mann und Nase.

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